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09.07.2015 - 

Apple Watch

Sinkende Nachfrage könnte Apples Ansehen schaden

Die Nachfrage nach der Apple Watch lässt in den USA nach. Das zeigen aktuelle Marktzahlen von Slice Intelligence. Die Entwicklung könnte Apples Ansehen in Sachen Fertigungsfähigkeit und Innovationskraft schaden.
Foto: Apple

Die Nachfrage nach der Apple Watch lässt rapide nach. Darauf deuten vom Marktforschungsunternehmen Slice Intelligence veröffentlichte Daten hin. Seit Mitte Juni verkauft Apple den Angaben zufolge in den USA kontinuierlich unter 15.000 Einheiten der Computeruhr, an einzelnen Tagen sogar weniger als 5.000 Stück. In der ersten Woche nach dem Beginn der Vorvermarktung der Apple Watch am 10. April hatten Apple-Kunden in den USA noch 1,4 Millionen Geräte bestellt durchschnittlich also 200.000 Stück pro Tag. Bis Mitte Juni stieg die Verkaufszahl auf insgesamt 2,79 Millionen Wearables.

Zwei Drittel der in der ersten Bestellwoche verkauften Smartwatches gingen auf das günstigere Modell Apple Watch Sport. Von der ab 10.000 US-Dollar teuren Gold-Edition hat Apple in den Vereinigten Staaten nach Einschätzung von Slice nicht mehr als 2.000 Einheiten verkauft.

Bereits im Mai hatten die Analysten ihre von KGI Securities ihre Absatzprognose für die Apple Watch nach unten korrigiert. Statt der ursprünglich erwarteten Zahl von 20 bis 30 Millionen Einheiten der ersten Apple-Smartwatch, rechnen die Marktbeobachter nur noch mit rund 15 Millionen verkauften Datenuhren bis Jahresende. Im Mai hatte Apple laut Slice in den USA 777.000 Watches verkauft, während Fitness-Tracker Fitbit 850.000 Handgelenk-Gadgets absetzte. Slice wertet für seine Analysen das Verhalten von rund 2,5 Millionen Online-Shoppern in den USA aus.

Auch wenn es nach der Einführung von neuen Produkten nach einiger Zeit erwartungsgemäß zu einem Rückgang der Verkaufszahlen komme und die Smartwatch nur einen kleinen Teil des Apple-Geschäfts ausmache, so stehe die Apple Watch doch unter besonderer Beobachtung, schreibt der Journalist Brett Arends in einem Kommentar auf "Marketwatch". Als erstes Produkt, das ganz ohne Mitwirkung des mittlerweile verstorbenen ehemaligen CEOs Steve Jobs entwickelt wurde, sei es ein Gradmesser für Apples Leistungsfähigkeit und Innovationskraft in der Post-Jobs-Ära.

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CAD-Robert

Für Apple-Fans mag das enttäuschend sein, aber für alle anderen ist das irgendwo "normal": es ist nicht jedermanns Sache, mit einem "Kuchenblech" am
linken Arm zu laufen, einen durchsichtigen ("Secret-Service")-Stöpsel mit Spiralkabel im linken Ohr zu haben und mit unsichtbaren Menschen zu sprechen, die offenbar im linken Ärmel anderer Menschen wohnen.

Die Zahl derer ist überschaubar, so gegen 5-25% (je nach Preis) der Bevölkerung und nach einigen Wochen harter Überstunden bei FOXCONN in China dürfte der größte Bedarf abgedeckt sein. Dass nicht ganz Nordamerika sich mit 2-6 Apple-Uhren pro Person eindecken wird, ist wohl auch nicht überraschend. Darin ein Anzeichen einer "Krise" zu sehen, wäre schwarz gemaltes Öl auf schwarzem Blech.

Apple baut recht gute Produkte (oder besser: "läßt" bauen) und verkauft diese mit exorbitanten Margen. Die Firma ist mehr als gesund. Das passt so und es gibt offenbar eine stabile Kundschaft und Käufer für diese Geräteklasse. Für alle anderen gibt es Android und für die ganz wenigen 2,8%, die beides nicht wollen, gibt es (noch) Windows (Phone). Also kein Grund zur Panik: alles läuft rund und
nichts bricht zusammen.

Und mal ganz ehrlich: hätte es Steve Jobs (hin oder her) es beliebig oft geschafft, seine eigenen Erfolg nach belieben zu kopieren? Ich tippe da eher auf nein: jedes Produkt hat seine Zeit und die ist irgendwann mal vorbei. Auch das ist "normal".

Auch der Megastar Henry Ford selig könnte heute sein "Modell-T" und dessen sensationellen Erfolg auch nicht nach Belieben kopieren.

Obwohl: verglichen mit den damaligen Bugattis, Maybachs etc. war das "Modell-T" so was wie der heutige "Asiatische Kleinwagen".... Der Markt war also immer da, aber man hatte die "billigen", einfachen Autos nicht bauen wollen und es anderen überlassen. So gesehen wäre APPLE gut beraten, das "untere Segment" nicht zu übersehen. Grüße aus Detroit: da gäbe es noch viele leere Industriehallen!

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