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31.03.2000 - 

Neu- und Gebrauchtautos sowie Flugtickets im Internet

Sixt gründet Tochter für E-Commerce

MÜNCHEN (CW) - Den Privatkundenstamm ausweiten und der Firmenklientel entgegenkommen will die Sixt AG mit Hilfe des "virtuellen Autohauses" www.e-sixt.com. Für das Internet-Geschäft hat der Autovermieter mit Sitz in Pullach bei München eine Tochtergesellschaft namens E-Sixt AG gegründet.

Nur ein kleiner Teil des Sixt-Umsatzes entfällt bisher auf Privatleute. Mit seinen klassischen Geschäftsfeldern Mietwagen-Reservierung und Gebrauchtauto-Börse spricht das Unternehmen derzeit vorwiegend Firmenkunden an. Künftig will sich das Unternehmen vor allem mit dem Second-Hand-Geschäft, aber auch mit den frisch hinzugekommenen Aktivitäten Neuwagen-Leasing und Flugticket-Vertrieb verstärkt an Individuen wenden. Als Mittel zum Zweck hat es das Internet ausgemacht.

Zudem soll das World Wide Web auch im Business-to-Business-Bereich, wo Sixt professionelles Flotten-Management betreibt, eine tragende Rolle spielen. Eigenen Angaben zufolge hofft der Sixt-Vorstand, dass der elektronische Handel in drei Jahren - vorsichtig geschätzt - einen Umsatz von 800 Millionen Mark einbringt und einen Gewinn von 50 Millionen Mark abwirft. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 1998 erwirtschaftete die Sixt AG einen Umsatz von rund 4,5 Milliarden Mark.

Ihr erfolgversprechendes E-Business bündelt Sixt in einer neugegründeten Tochterfirma. Die E-Sixt AG darf sich der vorhandenen Infrastruktur bedienen und wird - zum Zweck der Kundenbindung - voraussichtlich einen eigenen Internet-Zugang anbieten.

Der Kopf hinter der Internet-Strategie der Sixt AG ist Firmengründer Erich Sixt persönlich. Er war es auch, der vor etwa drei Jahren das Open-Source-Betriebssystem Linux in das Rechenzentrum des Unternehmens holte - dem Vernehmen nach sogar trotz deutlicher Vorbehalte von Seiten seines IT-Managements.