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18.07.2006

Slipstream-Kauf soll Blackberry-Dienst aufwerten

Übernahme bringt Techniken für Daten- beschleunigung, -kompression und Netzoptimierung.

Durch den Deal wird Slipstream Data, wie Research in Motion (RIM) im kanadischen Waterloo ansässig, eine Tochtergesellschaft des Blackberry-Anbieters. Die Geschäfte sollen jedoch unter der bisherigen Marke und dem amtierenden Management weitergeführt werden. Marktbeobachter gehen davon aus, dass RIM mit dem Kauf seine Vormachtstellung im Bereich E-Mail-Push gegen ambitionierte Konkurrenten wie Microsoft verteidigen will.

Effizienterer Datentransport

Grundlage aller Produkte des im Jahr 2000 gegründeten Spinoff der Universität Waterloo ist die "Slipstream Acceleration + Optimization Engine". Die patentierte Technik arbeitet sowohl mit verlustbehafteten wie auch verlustlosen Kompressionsalgorithmen, die an spezifische Anwendungen und Protokolle angepasst sind, um einen effizienteren Datentransport zu ermöglichen. Zur Kundschaft von Slipstream zählen vorwiegend Internet-Service-Provider. Da die Engine auf der Applikationsebene (Layer 7) arbeitet, lässt sich die Content-spezifische Verdichtung und Bilderkompression laut Slipstream auch in drahtlosen Netzen wie 2,5 G, 3G, Wifi oder Wimax einsetzen.

Integration in Blackberry

RIM plant Presseberichten zufolge, die Technik in seinem Blackberry-Dienst zu nutzen, um Daten bei niedrigerem Bandbreitenbedarf schneller zum Anwender zu transportieren. Die Engine soll auch in den Blackberry Internet Service und die Handheld-Software integriert werden, wenngleich sich der größte Effekt sicher auf dem Blackberry Enterprise Server erzielen lässt. (mb)