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22.03.1985 - 

Hohe Kosten für zwei Softwareprogramme:

SM Software mit Quartalsverlust

FRANKFURT/MÜNCHEN (CW) - Die vor zwei Jahren an die Börse gegangene Münchner SM-Software schloß das letzte Quartal 1984 mit einem Verlust in Höhe von 200 000 Mark ab.

Aussagen des Vorstandes zufolge sei dies hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß die Entwicklung zweier Softwarepakete hohe Kosten verursacht habe.

Die beiden SM-Produkte Kontor und Softlearning haben somit dazu beigetragen, daß der erwartete Dekkungsbeitrag für das Geschäftsjahr 1984 nicht mehr gegeben war. Als erste Maßnahme wurde jetzt der Ausbau der Vertriebsabteilung in Angriff genommen.

Die weitere Planung sieht vor, daß die Erlöse aus SM-Kontor-Geschäften in diesem Jahr den größten Teil der Fixkosten von SM decken sollen. Das Produkt Softlearning soll nun an die eigens für solche Zwecke gegründete 100prozentige Tochtergesellschaft SM Soft-Training Gesellschaft für computergestützte Lernsysteme mbH für die weitere Entwicklung und Vermarktung angegliedert werden. Der hohe Kapitalbedarf für Herstellung, Marketing und Weiterentwicklung gab den Anlaß zu diesem Schritt, ließ SM verlauten. Ferner wird beabsichtigt, stille Beteiligungen in die GmbH hereinzunehmen, um so die AG finanziell zu entlasten.

Das für 1984 angestrebte Umsatzergebnis in Höhe von vier Millionen Mark hat SM Software ebenfalls nicht erzielen können. Ausgewiesen wurden lediglich 3,71 Millionen Mark (Vorjahr: 2,53 Millionen Mark). Noch im November wurde das Grundkapital um 250 000 Mark auf eine Million Mark erhöht. Als man an die Börse ging, war für 1984 noch von 15 Mark Dividende je 50 Mark-Aktie die Rede. Ob es dabei bleibt, ist noch nicht bekannt.