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22.10.1999

SNA und TCP/IP

Zu den größten Vorteilen von TCP/IP gehört seine Fähigkeit, sich über mehrere Geräte routen zu lassen. Dabei kann aus einer Vielzahl von zur Verfügung stehenden Routen im Netz die optimale gewählt werden. Der Vorteil liegt vor allem darin, daß bei Ausfall einer Komponente problemlos alternative Strecken benutzt werden können.

Bei SNA hingegen werden feste Verbindungen zwischen den einzelnen Knoten aufgebaut. Verbesserungen wie das Advanced Peer-to-Peer Networking (APPN) machten SNA-Daten routbar. Außerdem ließen sich nun neben Terminals auch andere Geräte zum Zugriff auf Host-Anwendungen und -Daten benutzen.

Mit der steigenden Popularität des Internet begann auch die starke Verbreitung von TCP/IP in den Unternehmensnetzen. Um diese Protokollsuite auch in der Kommunikation zwischen Hosts und Endgeräten zu nutzen, greift man auf verschiedene Verfahren zurück. IBM etwa entwickelte das Verfahren Multiprotocol Transport Networking (MPTN), das einer gemäß APPC geschriebenen Anwendung erlaubt, über TCP/IP zu kommunizieren. Sehr populär sind schließlich spezielle Gateways, die über das Verfahren Dynamic Link Switching (DLSw) SNA-Daten zum Transport über IP-Netze tunneln.