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Backup nun automatisch und bedienerlos

SNI bringt Quattro-Palette auf einen höheren Leistungsstand

03.07.1992

MÜNCHEN (CW) - Perspektiven verspricht Siemens-Nixdorf den 8870-Anwendern, bleiben sie in der proprietären Systemwelt. Hier erweitern nämlich drei Quattro-Modelle künftig die Palette. Deren Besonderheit: Mit den Rechnern, soll erstmals eine automatische, bedienerlose Datensicherung möglich sein.

Keine Sackgasse soll offenbar für die - MDT-Anwender das Ende der Nixdorf-Ära bedeuten. So kündigt der Münchner Konzern drei neue Quattro-Rechner an, deren interne Leistung gegenüber den Vorgängersystemen um rund 50 Prozent höher sei soll. Die Modelle "Quattro 126", "Quattro 146" und "Quattro 186" integrieren von SNI entwickelte 32-Bit-Prozessoren. Das leistungsstärkste Produkt 186 arbeitet mit bis zu vier parallelen Prozessoren und bietet Anschlußmöglichkeiten für maximal 84 Terminalls oder PCs. Bis auf die /26-Variante mit dem 1584-Prozessortyp implementieren die Systeme das proprietäre Betriebssystem Niros-Ex 3.0, das Multiprozessor-Architekturen unterstützt.

Als wesentliche Neuerung stellt der Anbieter das automatische, bedienerlose Backup heraus, das sich auch mehrmals täglich durchfuhren lassen soll. Die Massenspeicher - SMC-Kassetten - haben eine Kapazität von bis zu 525 MB. Die Preise liegen bei rund 23 000 Mark (Quattro 126) und rund 64 000 Mark für die Ein-CPU-Variante des /86-Modells.

Unix-Alternativen zur herstellerspezifischen Lösung kündigt SNI in diesem Zusammenhang nur in bezug auf die Hardware an. So soll es mit dem Migrations-Tool "Cross Basic" möglich sein, vorhandene Quattro-Applikationen, etwa Comet, auf Unix-Rechner zu implementieren. Die Programme werden als Business-Basic-Files abgespeichert. Weiter heißt es, daß sich auch Quattro-Peripherie in der Unix-Umgebung weiterverwenden läßt.