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Neue Gruppe konzentriert sich auf Netzwerke

SNI-Dependance in den Vereinigten Staaten will auch im Integrationsgeschäft mitmischen

26.06.1992

BURLINGTON (CW) - Die Siemens-Nixdorf Systems Integration Group, eine Division der SNI-Niederlassung in den USA, hat ihren Einstieg in den 16-Milliarden-Dollar-Markt für Systemintegration angekündigt. Der Schwerpunkt soll auf der Integration von Netzwerken liegen.

Die Integration Group, die amerikanische SNI-Tochter mit Sitz in Burlingten, Massachusetts, will über die Siemens-Nixdorf-Vertretungen in USA ihre nordamerikanische Klientel bedienen. Spezialisten vor Ort bieten Hilfe bei der Systemintegration an, die auch Bedarfsanalyse und Projekt-Management umfaßt.

"Es ist unsere Aufgabe, Busineß-Lösungen zu entwickeln, die auf offenen Systemen basieren, und dem Kunden die besten zur Verfügung stehenden Hard- sowie Softwareprodukte zu offerieren", sagte Heinz Kagerer, Vice-President der SNI Inc. und Chef der Systems Inte-gration Group. Die Gruppe werde eine Politik der "Coopetition" verfolgen, sagte der Chefintegrator weiter, die auch wechselnde Kooperationen mit Wettbewerbern zulasse: "Wir wollen bei Großaufträgen, die Entwicklungskapazitäten und Erfahrungen im Projekt-Management benötigen, als Generalunternehmer fungieren und als Subunternehmer

arbeiten, wenn andere Hersteller die Netzwerkexpertise von SNI nutzen wollen." Unterstützt werden soll die Gruppe von der amerikanischen SNI-Dependance und dem Siemens-Nixdorf-Bereich Systemplanung, Anwendungssoftware und Projekte. In diesem SNI-Bereich arbeiten nach Angaben des Unternehmens weltweit 3000 Mitarbeiter, von denen allein 500 als Netzwerkspezialisten tätig sind.

Die SNI-Integratoren wollen auch von den Fähigkeiten der Siemens AG in den verschiedenen Netzwerkdisziplinen profitieren. Angegeben werden Erfahrungen mit Ethernet-, Token-Ring und FDDI-LANs, die Beherrschung der OSI-, TCP/IP-, Decnet- und SNA-Protokolle sowie von T1, X.25 und anderen WAN-Technologien.