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29.02.2008

So denken CIOs über das RZ der Zukunft

Das grüne Rechenzentrum ist für CIOs aus Kosten- und Compliance-Gründen zum Pflichtthema geworden. Die Vorstellungen sind durchaus konkret.

Auf der grünen Wiese neu anzufangen und das Datenzentrum der Zukunft ohne Rücksicht auf Erblasten bauen zu können ist für deutsche CIOs offenbar kein Hirngespinst. Hoher Energieverbrauch und chronischer Platzmangel zwingen die IT-Macher, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Die computerwoche fragte die IT-Verantwortlichen großer Konzerne, welche Anforderungen sie an ein Rechenzentrum der Zukunft stellen. Die Antworten kreisen im Wesentlichen um die Punkte Zentralisieren, Prozesse und Techniken standardisieren, Virtualisieren und den Energieverbrauch managen.

Hugo Plüss vom Pharmakonzern Roche beispielsweise hält Virtualisierung für "äußerst wichtig, weil sie die Agilität eines Unternehmens erheblich erhöht". Unternehmen erhielten die Möglichkeit, alle IT-Systeme dynamisch und granular zu skalieren, was zu einer besseren Auslastung und geringeren Kosten für Hardware und Energie führe.

Weit fortgeschritten auf ihrem Weg zu einem effizienten, umweltfreundlichen Data Center sieht sich die Versicherung HUK Coburg, die ihr neues Rechenzentrum im letzten Jahr in Betrieb nehmen konnte. IT-Vorstand Christian Hofer betont, das Thema Green IT sei beim "Bau, der Stromversorgung und der Klimatisierung" voll berücksichtigt worden. Der Konzern habe ein Niedrig-Energie-RZ errichten können.

Auch für Clemens Jochum, Chief Technology Officer (CTO) der Deutschen Bank, ist Virtualisierung von IT-Ressourcen ein großes Thema. "Die Vorteile hiervon sind etwa eine effizientere Nutzung und Auslastung der Infrastruktur, eine höhere Skalierbarkeit und Flexibilität." Zudem ließen sich mittels Virtualisierung die Kosten senken.

Bei der Münchener Rück stehen "die Verfügbarkeit und Sicherheit der Daten im Mittelpunkt der Betrachtungen über das sich verändernde Datenzentrum". Konsequenterweise redet Andreas Thom?©, Leiter des Systembetriebs, auch nicht vom Rechen-, sondern vom Datenzentrum. "Die entsprechende Organisation zum Managen der hierfür benötigten Systeme ist eine auf Itil basierende Servicestruktur, die prozessorientiert ausgerichtet ist."

Albert Rösch von der GfK Group treibt insbesondere das Thema Umweltschutz um. Hierbei sind Aspekte wie die Wärmeabführung, der Einsatz von Blade-Systemen, Virtualisierung und Konsolidierung dominierende Themen: "Der Fokus muss auf der Einsparung des Energieverbrauchs liegen", so Rösch. (Lesen Sie ab Seite 26, wie sich CIOs das Data Center der Zukunft vorstel-len.) (jm)