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06.03.2015 - 

Leistungskraft und Lebensfreude bewahren

So können Sie dem Stress vorbeugen

Renate Oettinger ist Diplom-Kauffrau Dr. rer. pol. und arbeitet als freiberufliche Autorin, Lektorin und Textchefin in München. Ihre Fachbereiche sind Wirtschaft, Recht und IT.

Zu ihren Kunden zählen neben den IDG-Redaktionen CIO, Computerwoche, TecChannel und ChannelPartner auch Siemens, Daimler und HypoVereinsbank sowie die Verlage Campus, Springer und Wolters Kluwer.
Viele beruflich stark engagierten Frauen und Männer stehen ständig unter Strom. Außerdem ernähren sie sich ungesund und bewegen sich zu wenig. Dieser Dauerbelastung zahlt ihr Körper irgendwann Tribut. Wie Sie rechtzeitig gegensteuern können, sagt Sibylle Brechtel.

Stress ist eine normale Reaktion unseres Körpers auf die Anforderungen und Reize der Umwelt. In früherer Zeit war er sozusagen unser Lebensretter. Denn durch die Ausschüttung spezieller Stresshormone wird es dem Körper erst möglich, hohe Kraft- und Energiereserven zu mobilisieren. Wichtig ist jedoch, dass diese Hormone wieder abgebaut werden. Das geschah früher durch Bewegungsabläufe wie Kampf oder Flucht.

Wer sich richtig entspannen will, sollte darauf achten, dass Körper und Seele im Gleichgewicht sind.
Wer sich richtig entspannen will, sollte darauf achten, dass Körper und Seele im Gleichgewicht sind.
Foto: styf - Fotolia.com

Der moderne Mensch ist tagtäglich Stressfaktoren unterschiedlichster Art ausgesetzt - jedoch ohne, dass er sie sofort körperlich abreagieren kann. Folgeerscheinungen hiervon sind: Der Blutdruck steigt, die Atemfrequenz nimmt zu und der "Gestresste" wird auf Dauer anfälliger für Infektionskrankheiten, da Stress das natürliche Abwehrsystem des Körpers beeinträchtigt. Die Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls steigt.

Entspannen lernen

Deshalb ist es wichtig, die Anspannung des Körpers durch Stress abzubauen - etwa durch Ausdauersportarten wie Wandern, Joggen, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking. Durch Sport werden die Stresshormone abgebaut, und der Körper kann sich wieder entspannen. Auch Entspannungsübungen helfen, den Körper wieder in einen Ruhezustand zu versetzen. Das Grundprinzip von Entspannungsübungen ist, die Wahrnehmung auf den eigenen Körper zu konzentrieren und sich sonst unbewusst ablaufende Körperempfindungen bewusst zu machen. Tritt der Zustand der Entspannung ein, fühlt der Stressgeplagte sich wieder gelassen und behaglich; Zu-stände wie Wärme, Schwere oder Leichtigkeit werden dann stärker wahrgenommen.

Jeder kann lernen, sich zu entspannen. Es sollte jedoch die Bereitschaft vorhanden sein, einfach mal nichts zu tun und sich nur auf die eigenen Körperempfindungen zu konzentrieren. Es gibt sehr viele Methoden der Entspannung wie etwa Yoga, autogenes Training und die sogenannte Progressive Muskelentspannung (PME). Das Grundprinzip zum Beispiel der PME ist es, die Spannung, Spannungshaltung und Entspannung einzelner Muskeln oder Muskelgruppen gezielt herbeizuführen und diesen Körpervorgang bewusst wahrzunehmen. Das bewusste Wahrnehmen des Atemvorgangs ist bei den meisten Entspannungsmethoden ebenfalls von Bedeutung.

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