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12.01.2016 - 

Blackberry Priv

So macht Blackberry Android sicher

Auch wenn sich Blackberry für sein aktuelles Smartphone Priv Googles Android verschrieben hat, will das Unternehmen an einer seiner Stärken festhalten und seinen Nutzern ein sicheres Betriebssystem bieten. Welche Anpassungen Blackberry an Android vorgenommen hat und wie diese die Sicherheit verstärken sollen, erklärt nun der Hersteller selbst.
Um das Android-Smartphone Blackberry Priv sicher zu machen, traf Blackberry diverse Sicherheitsvorkehrungen.
Um das Android-Smartphone Blackberry Priv sicher zu machen, traf Blackberry diverse Sicherheitsvorkehrungen.
Foto: Blackberry

Blackberry hat den Namen seines aktuellen Vorzeige-Smartphone nicht zufällig gewählt, das Kürzel Priv soll nicht nur als Fortführung für "Privilege", sondern auch für "Privacy" herhalten können. Nun ist das Android-Betriebssystem, für dessen Einsatz sich die Kanadier beim Gerät entschieden haben, durch die mitunter recht umfangreichen Zugriffsberechtigungen der Anwendungen auf private Daten sowie nach einigen Sicherheitslücken im vergangenen Jahr nicht unbedingt für Datenschutz und Sicherheit bekannt. Um nun der eigenen Philosophie treu bleiben zu können, hat Blackberry einige Anpassungen an Android vorgenommen, die das Unternehmen in einer kurzen Präsentation vorstellt.

Wie Blackberry erklärt, fließen die Sicherheitsvorkehrungen schon während und nicht erst nach der Herstellung in das Gerät mit ein, spezielle Sicherheitsschlüssel machen das Priv bereits auf Hardware-Ebene sicherer. Über den Root of Trust werden Anfragen über vier Sicherheitsebenen vom Boot-ROM des Prozessors bis hin zum Dateisystem geleitet und noch während des Systemstarts wird überprüft, ob Manipulationen am Betriebssystem oder dem Bootloader vorgenommen wurden. Des Weiteren geht Blackberry rigoros gegen potenzielle Angriffsstellen vor und schließt einige von Google ursprünglich vorgegebene Features aus. Dazu zählt unter anderem die Möglichkeit eines System-Downgrades, das auf dem Priv nach erfolgtem Update unterbunden wird.

Weiterhin setzt Blackberry auf die standardmäßig aktivierte Datenverschlüsselung und über die Echtzeitüberwachung durch Blackberrys Integrity Detection werden Änderungen am System erkannt, die auf ein Sicherheitsleck hindeuten könnten. Dadurch wird unter anderem geprüft, ob das Gerät unerkannt gerootet wurde. Eine Visualisierung des aktuellen Sicherheitszustands bietet Blackberrys DTEK-App. Apps laufen darüber hinaus in sich abgeschlossenen Sandboxes und haben keinen direkten Zugriff auf persönliche Daten. Das gilt auch für Profile und Container-Accounts wie Android for Work, die nicht auf die Dokumente eines anderen zugreifen können.

In den kommenden Monaten will Blackberry dem Priv ein Update auf Android 6.0 Marshmallow spendieren, das mit der fest im Betriebssystem integrierten App-Rechteverwaltung noch eine weitere Lösung für den Datenschutz bietet.

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Mark Zimmermann

DTEK hält das Passwort "Passwort" für sicher, ich weiß ja nicht ...

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