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31.03.1989 - 

Unternehmensberatung stellt neues ClM-Konzept vor.

So sieht die Fabrik der Zukunft aus

GENUA (zek) - Die "Fabrik der Zukunft" steht im Mittelpunkt eines CIM-Konzeptes, das die weltweit operierende Unternehmensberatung Arthur Andersen jetzt vorgestellt hat. Anläßlich der ClM-Messe AMS in Genua zeigte Arthur Andersen die Modellfabrik "lmpact". Dabei werden die Anlagen verschiedener Hersteller einheitlich koordiniert und integriert und erlauben so einen optimierten Planungs- und Herstellungsablauf .

Arthur Andersen & Co., bei uns in erster Linie als Wirtschaftsprüfungsund Beratungsunternehmen bekannt, kann auf eine lange Erfahrung auch als Berater in DV-Fragen zurückgreifen. So erstellte des Unternehmen in den 50er Jahren beispielsweise die ersten kommerziell nutzbaren Programme für die Ur-Computer Eniac und Univac.

Die Andersen-Berater gehen davon aus, daß die Sicherung von Wettbewerbsvorteilen für die Zukunft eines Unternehmens immer mehr von der Integration der Entwicklungs-, Fertigungs- und Informationstechnologien abhängt. Die CIM-Planung verläuft bei Andersen in drei Schritten: Vereinfachen, Automatisieren und Integrieren. Dabei steht auch die Integration von Systemen und Anlagen verschiedener Hersteller im Vordergrund. Mehrere europäische Arthur Andersen Gesellschaften haben deshalb ein CIM-Konzept entwickelt, das die Systeme verschiedener Hersteller verbindet und den Unternehmen damit die Möglichkeit gibt, unabhängig von einzelnen Lieferanten zu planen.

Insgesamt 15 Hersteller von Computern oder Farbrikationsmaschinen waren an der Modellfabrik beteiligt, darunter AIC, Apple, British Aerospace, Hewlett-Packard und Texas Instruments. Alle Maschinen sind in den selben Produktionsvorgang eingebunden und nutzen die selben Datenbestände. Das Anderson-CIM-Konzept ist laut Deutschland-Geschäftsführer David Crow sowohl für Großunternehmen als auch für mittelständische Betriebe geeignet.