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16.11.2005

SOA - Fundament flexibler Prozesse

Service-orientierte Architekturen eröffnen Anwendern völlig neue Möglichkeiten bei der Gestaltung effizienter Abläufe. Die COMPUTERWOCHE-Fachkonferenz am 26. Januar 2006 in Frankfurt zeigt, wie es funktioniert.

Mehr Umsatz mit innovativen Produkten und Dienstleistungen - auf diese Entwicklung arbeiten derzeit immer mehr Unternehmen hin. Nach Jahren des Konsolidierens und und Kostensenkens planen die Entscheider in den Führungsetagen der Konzerne, aber auch im Mittelstand, jetzt wieder Wachstum ein. Bei der Umsetzung ihrer Wachstumspläne und Strategien stoßen die Firmen jedoch häufig auf Probleme: Ihre Geschäftsprozesse sind vielfach nicht in der Lage, die vom Markt geforderten Innovationen auf die Straße zu bringen. Diese Unfähigkeit hat zumeist viele verschiedene Gründe. Einer jedoch ist vielen Unternehmen gemein: Die inzwischen von Gartner übernommene Meta Group schätzte 2003, dass rund zwei Drittel aller Geschäftsideen nicht realisiert werden, weil die notwendige EDV-Unterstützung dafür fehlt. Bis heute hält sich der Eindruck, dass sich daran wenig geändert hat. Das zeigte beispielsweise die ERP-Zufriedenheitsstudie Deutschland 2005. Die Untersuchung der Trovarit AG und der i2s GMBH in Zusammenarbeit mit der computerwoche ergab, dass der häufigste Kritikpunkt der rund 1800 teilnehmenden Anwender mangelnde Flexibilität der Softwarelösungen ist. Egal ob es um die Anpassung der Lösungen an die eigenen Abläufe geht, um die Integration mit anderen Systeme in Unternehmen oder um die unternehmensübergreifende Organisation von Prozessen: Die Softwarepakete der Hersteller werden von vielen Anwendern als zu starr empfunden.

Monolithische Blöcke zerlegt

Ein Ansatz, mit dem die Softwareanbieter diesem Vorwurf begegnen, macht neuerdings unter der Bezeichnung Service orientierte Architektur (SOA) Furore. Die Grundidee dabei erklärt Dieter Sinn, Geschäftsführer der Münchener Unternehmensberatung Sinn-Consulting, so: "Es geht darum, die großen, monolithischen Anwendungsblöcke, wie sie beispielsweise SAP seit Jahren anbietet, in kleinere Einheiten zu zerlegen - in so genannte Services. Diese sollen jeweils fest definierte Teile von Prozessen abdecken und in Kombination mit anderen Services rasch und unkompliziert zu unterschiedlichen Abläufen zusammengesetzt werden können." Das Ganze funktioniert also im Prinzip wie ein Baukasten für Geschäftsprozesse. Allerdings ist die durchgängige Service orientierte Architektur bislang mehr Wunsch als Wirklichkeit, weil viele der benötigten Standards, die zur Entwicklung austauschbarer und universell kompatibler Services benötigt werden, selbst noch im Entwicklungsstadium sind. Dennoch raten Experten wie Dieter Sinn den Anwenderunternehmen schon heute zur Beschäftigung mit dem Thema: "Wer heute in Business Software investiert, kommt um das Thema SOA nicht herum." Schließlich, so Sinn, seien ERP-Software oder CRM-Systeme darauf ausgelegt, über einen Zeitraum von vielen Jahren genutzt zu werden. Wer zukunftssichere Systeme wolle, sollte deshalb heute schon über die IT-Architektur von morgen nachdenken. Das gelte umso mehr, je größer der Anpassungsbedarf eines Unternehmens bei den heute angebotenen Lösungen sei.

Sind Sie reif für SOA?

Die Softwarehersteller jedenfalls haben den Trend erkannt und positionieren sich bereits als Anbieter SOA-fähiger Lösungen. Neben den Business-Software-Herstellern wie SAP, Oracle und Siebel sind es vor allem die Infrastrukturanbieter IBM, BEA, SUN, Microsoft und andere, die um die Gunst der Anwender bei der Plattformauswahl buhlen - mit durchaus unterschiedlichen Konzepten. Grund genug für die IT-Entscheider in den Unternehmen, sich über die SOA-Strategien der Hersteller zu informieren. Eine gute Gelegenheit dazu bietet die SOA-Fachkonferenz der computerwoche am 26. Januar 2006 in Frankfurt. Hier erläutert beispielsweise Dieter Sinn die Funktionsweise und den Nutzen einer Service orientierten Architektur in der unternehmerischen Praxis. Dabei geht es nicht nur um die Vorteile aus technischer Sicht, sondern vor allem um die wirtschaftlichen Potenziale von SOA. Sinn und zahlreiche weitere Experten stellen den heutigen Stand der SOA-Technik vor und erklären beispielsweise, was das Ganze mit Web-Services zu tun hat.

Außerdem geht es um wichtige Fragen wie: Wann ist ein Unternehmen reif für SOA? Wie viel Service-Orientierung braucht meine Firma? Wie wirkt sich die Einführung einer Service orientierten Architektur beim Kunden auf meine Prozesse aus? Anhand konkreter Beispielszenarien wie "SOA im Vertrieb" erhalten die Teilnehmer einen Überblick darüber, wie sie mit SOA die Leistungsfähigkeit ihrer Geschäftsprozesse und damit die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens verbessern können.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.idg-veranstaltungen.de/cwsoa.