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04.07.2007

SOA-Projekte scheitern an Technik und Governance

Mit der Größe der Vorhaben steigen auch die Risiken, warnt Gartner.

Unternehmensweite Projekte für eine Service-orientierte Architektur (SOA) scheitern häufig an unzureichender Planung, berichtet Paolo Malinverno, Research Vice President bei Gartner. In der Anfangsphase entständen die Probleme vorrangig durch eine schlechte technische Umsetzung. Doch mit der Größe der Installation stiegen die durch mangelnde Governance-Mechanismen verursachten Risiken: "Aus diesem Grund sollten Organisationen eine SOA niemals ohne Governance-Prozesse für die Servicedefinition, die Implementierung und die Wartung planen."

Aktuelle Beispiele belegten, dass die meisten Unternehmen zu wenig in erprobte Verfahren für Governance und Anwendungsintegration investierten. Der Enthusiasmus in Sachen SOA und die erhofften Vorteile führten nicht selten dazu, dass Organisationen gerade die wichtigen Themen Governance, eine disziplinierte Serivceentwicklung und die personelle Ausstattung vernachlässigten. Die ernüchternde Prognose der Gartner-Experten: Bis zum Jahr 2010 wird weniger als ein Viertel der großen Firmen die für eine unternehmensweite SOA erforderlichen technischen und organisatorischen Fähigkeiten aufgebaut haben.

Technisches Know-how fehlt Unternehmen

Dabei sollten technische Risiken keinesfalls unterschätzt werden, rät Massimo Pezzini, Vice President und Distinguished Analyst: "Die einfache Bedienbarkeit moderner SOA-Tools versteckt die technische Komplexität, die dem Aufbau einer verlässlichen SOA-Plattform innewohnt." Um aber eine unternehmensweite SOA-Infrastruktur sicher, skalierbar, hochleistungsfähig und zugleich verwaltbar zu gestalten, bedürfe es technischen Sachverstands, den sich bislang nur wenige Unternehmen verschafft hätten. (wh)