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04.07.2007

SOA wird menschlich

Die Erweiterung der Business Process Execution Language (BPEL) soll menschliche Interaktion in SOA-basierenden Systemen erlauben.

Die Business Process Execution Language (BPEL) ist ein von Oasis verabschiedeter Industriestandard und wird von einer Reihe von Herstellern unterstützt, die SOA-fähige Software entwickeln. Dies deckt automatisierte Geschäftsprozesse auf der Grundlage von Web-Services ab. Was fehlte, waren standardisierte Methoden, um Anwender an BPEL-gestützten Geschäftsprozessen teilhaben zu lassen. Das genau hat BPEL4People zum Ziel. "WS-BPEL Extension for People", wie die Spezifikation eigentlich heißt, erweitert BPEL, so dass Personen an Web-Services-gestützten Prozessen teilhaben können. Dies gibt dann Sinn, wenn beispielsweise für bestimmte Eingaben die Freigabe eines Managers sowie die Prüfung von Informationen nach dem Vier-Augen-Prinzip erforderlich sind.

Die Idee zu dieser Ergänzung hatten IBM und SAP. Vor zwei Jahren hatten die Firmen in einem White Paper die BPEL-Erweiterung beschrieben. SAP hat vor, BPEL4People in Netweaver einzubauen. Bis Oasis den Standard verabschieden wird, kann es allerdings noch eine Weile dauern. Das Fehlen der menschlichen Interaktion in der Web-Services-Spezifikation wurde von Experten immer wieder kritisiert. (fn)