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Mittelständisches SW-Unternehmen will an die Börse:


17.06.1988 - 

Soba AG setzt auf Software für IBM-Rechner

FRANKFURT (dow) - Große Hoffnung in die neue IBM-Maschine für den Mittelstand, die "Silverlake" setzt Franz-Ludwig Solzbacher, alleiniger Vorstand der aus der Soba Software und Service Organisations GmbH hervorgegangenen Soba Software AG, Köln. Er verspricht sich von der Konzentration auf das Geschäft mit Software für Die IBM-Schrägstrich-Rechner und deren Nachfolger Sicherheit für sein Unternehmen und die Möglichkeit zur Expansion.

Der Bereich Unternehmensberatung der bisherigen Soba GmbH ist jetzt in eine rechtlich eigenständige Gesellschaft mit Sitz in Bonn umgewandelt worden. Geschäftsführer der neugegründeten Soba Unternehmensberatung GmbH ist Ferdinand Solzbacher, der Bruder des AG-Vorstandes. Die Gründung der AG und die Ausgliederung des Beratungsgeschäftes war nach Meinung von Franz-Ludwig Solzbacher notwendig, "um eine klare Strukturierung des Gesamtunternehmens zu schaffen". Die Soba Unternehmensberatung GmbH, an der er als Gesellschafter beteiligt ist, wird die nicht eindeutig software- und vertriebsorientierten Aktivitäten übernehmen.

Vom Umsatz her gehört die Soba-Gruppe - ihren AG-Ambitionen zum Trotz - nicht zu den Großen in der Branche: 1987 lag er bei 12,7 Millionen Mark; im laufenden Geschäftsjahr ist für die AG ein Umsatz von 15,3 Millionen Mark geplant. Zur AG gehören als Tochtergesellschaften vier Geschäftsstellen in Deutschland. Beteiligungen hält die Soba AG unter anderem auch an der Asring Gesellschaft für Softwareentwicklung und Vertrieb.

Die Umwandlung der GmbH in eine AG mit einem Grundkapital von 1,05 Millionen Mark wurde bereits im Dezember 1987 beschlossen. Mit einer Kapitalerhöhung wurde diese Summe von der in Grünwald bei München ansässigen ITB Beteiligungsgesellschaft auf zwei Millionen Mark aufgestockt. Die Mehrheit der Aktien liegt aber weiterhin bei den Brüdern Solzbacher. Nach Angaben des ITB-Vertreters Karl Kalmund will die Beteiligungsgesellschaft noch in diesem Jahr Anteile als Inhaber-Aktien bei "befreundeten" Anlegern und Banken unterbringen.