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08.02.2006

Softgrid virtualisiert Arbeitsplatz

Softricity schließt mit der Integration in Microsofts System Management Server (SMS) eine Lücke in seinem Produktangebot.

Softricity will Einsatz und Management von Applikationen auf Desktop-Clients vereinfachen. Dazu wird über die "Softgrid Virtualization Platform" auf dem Rechner lediglich ein Agent eingerichtet, während die Windows-Anwendungen ähnlich wie bei Terminal-Servern zentral installiert sind. Startet ein Anwender ein Programm, wird eine Kopie der für ihn relevanten Daten, System-Files und Ähnlichem auf dem PC zwischengespeichert - ohne Anpassung der Registry und in einer vom Client-Betriebssystem abgeschotteten Virtualisierungsschicht. Optional werden die virtualisierten Anwendungen auch via Daten-Stream bereitgestellt.

Der Vorteil von Softgrid ist, dass Anwender durch simples Einloggen auf einem beliebigen Rechner auf ihre individuelle Arbeitsumgebung zurückgreifen können, ohne Leistungseinbußen, Eingriffe des Supportteams und ungeachtet des verwendeten PC-Typs. Der Haken: Bei Unternehmen, die einen großen Wert auf System-Management legen, wird häufig "nicht installiert" mit "nicht kontrollierbar" gleichgesetzt. Die Möglichkeit, Softgrid in Microsofts System Management Server zu integrieren, soll hier Abhilfe schaffen. Mit der ab sofort verfügbaren Version "Softgrid for Microsoft SMS 2003" lassen sich die virtuellen Applikationen via SMS verteilen. Außerdem unterstützt das Produkt die Erfassungs- und Überwachungsfunktionen der Microsoft-Lösung.

Wie Mitbegründer und Marketing-Chef David Greschler gegenüber der Fachpresse andeutet, könnte Softgrid in der nächsten Entwicklungsstufe auch Elemente des Windows-Server-Systems einbinden. Nach diesem ersten Schritt in Richtung Backend verfolgt der Hersteller die Perspektive, die Softgrid-Architektur längerfristig zu einem Verteilungssystem für Service-basierende Prozesse anstelle für spezifische Anwendungen zu entwickeln. Die Integration in komplexere System-Management-Tools wäre dafür ein Muss. (mb)