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25.04.1986

Softies

Über ein Dialup-Timesharingsystem wurde jetzt das von der Arthur D. Little Inc. entwickelte Software- und Datenbanksystem "Chemest" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zielgruppe sind vor allem chemische Verfahrensingenieure in Ölraffinerien oder in der Petrochemie sowie Entwickler biologisch aktiver Chemikalien. "Chemest" soll es Wissenschaftlern ermöglichen, die fehlenden Werte über physikalisch-chemische Eigenschaften für die rechtzeitige Analyse neuer Chemikalien einzusetzen. Auf der Basis von Schätzungsmethoden können mit dem Produkt elf Eigenschaften organischer Chemikalien mit Hilfe von insgesamt 26 Methoden abgeschätzt werden. Die Software benutzt einen nicht-restriktiven Code, der verschiedenen Computersystemen angepaßt werden kann. Technical Database Services Inc., New York, stellt diesen Service unter Lizenz von Arthur D. Little zur Verfügung.

An Bäckereien, Konditoreien, Brot- und Dauerbackwarenfabriken sowie Betriebe der Süßwarenindustrie wendet sich die Mannesmann Kienzle GmbH, Villingen, mit ihrer Organisationslösung "Kinug 9000". Das Produkt ist modular aufgebaut und reicht von der Erfassung der Fuhr- und Tankdaten bis zum betrieblichen Rechnungswesen. Hinzu kommen Techniken wie Teletex und Bildschirmtext. Die Software besteht im einzelnen aus folgenden Programmbereichen: Einkauf, Lagerwirtschaft, Produktion, Kalkulation Vertrieb, Fakturierung, Filialberechnung, Verdienstabrechnung, Finanzbuchhaltung und Bürokommunikation.

An Handwerks- und Handelsbetriebe, die ihre Buchhaltung und BiIanzierung bisher komplett über eine Steuerberatungskanzlei abwickelten, wendet sich die Hamburger Herz & Evertz GmbH mit ihrer Softwarelösung "DirectFact". Die programmierte Datev-Schnittstelle soll dem Benutzer ermöglichen, Kreditoren und Debitoren an die Datev-Buchhaltung zu übergeben. Der Steuerberater kann jederzeit auf die gespeicherten Daten zugreifen und per Bilanz-Dialog die Bilanzierung vornehmen. Das Programm enthält folgende Module: Lagerverwaltung, Angebotsverwaltung und Vergleich, Debitoren/Kreditorensollstellung, Fakturierung sowie die Datev-Schnittstelle. Zielhardware sind Personalcomputer von Olivetti.

Auf die Belange der Fenster- und Türenproduzenten hat die MA Deutschland GmbH, Frankfurt, ihr Programm "Febau" abgestimmt. Das auf allen Rechnern des Herstellers lauffähige Produkt soll dazu dienen, die Verwaltung zu vereinfachen und den Materialverlust zu minimieren. Die Software eignet sich laut Anbieter für die Fertigungskontrolle unterschiedlicher Werkstoffe wie Holz, Kunststoff oder Aluminium. "Febau" verwendet keine starren Fenster- und Türentypen. Rahmen- und Profilformen sind je nach Anwenderwunsch auf dem Bildschirm konstruierbar. Ferner liefert das Produkt statistische Übersichten über Material, Zeit und Arbeitsplatzsituation. Einsatzbereiche sind unter anderem Werkstatt und Betriebsauftrag, Schnittstellen für Profile, die Erstellung von Positionsstücklisten, Glasbestellung sowie der Ausdruck von Zeitlohnkarten .