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16.05.1986

Softies

Die "Adabas"-Meßtools"Apas" und "Insight" der amerikanischen Data-Base Utility Group Inc. sind jetzt für das Betriebssystem BS2000 freigegeben. Dies teilte die Gesellschaft für Datenverarbeitung aus Maintal mit. "Apas" erzeugt als Batch-Auswertungssystem alle performance-relevanten Daten in Listenform und gibt Daten an ein Online-History-System ab. Aus diesem können dann die Leistungsdaten vorangegangener Adabas-Sessions abgefragt werden. "Insight" verfügt über die gleichen Auswertungsfunktionen wie Apas, jedoch werden alle Ergebnisse der gerade laufenden Session direkt am Bildschirm angezeigt.

Ab sofort erhältlich ist der neue Software-Katalog 5/86 von Feltron-Zeissler,Troisdorf-Spich. Das Nachschlagewerk wendet sich vor allem an CP/M- und PC-DOS-Benutzer und bietet einen Überblick über die SW-Produkte der wichtigen in- und ausländischen Softwarehäuser. Jedes Produkt wird in einer Kurzbeschreibung und unter Beachtung der Hardware-Voraussetzungen vorgestellt. Der Katalog gibt unter anderem Auskunft über die Produktbereiche Betriebssysteme, Assembler, Programmiersprachen, Datenbank-Software Dienstprogramme, Tabellenkalkulation, Textverarbeitung sowie Anwender- und Grafik-Software.

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Ein Treffen der CTM-User-Group findet am 9. Juni 1986 in Altenkirchen-Wölmersen statt. Interessenten wenden sich an das Sekretariat CTM-User-Group c/o Dr. Richard Beckers Elektronische Meß- und Datentechnik GmbH, Postfach 30 43, 4043 Ratingen 3, Telefon: 0 21 02/4 96-0.

Ein Lizenzabkommen im Wert von einer Milliarde Dollar haben die beiden US-Unternehmen Pyramid Technology und Verdix Corporation abgeschlossen. Gemäß dem Vertrag wird Pyramid künftig Unix-basierte Versionen des Ada-Entwicklungssystems VADS von Verdix für die 90X-Produktlinie und die neue Work-Center-Superminicomputerfamilie entwickeln. Die Vereinbarung erlaubt Pyramid, eigene VADS-Versionen zu entwickeln sowie die ursprüngliche Source-Code-Technologie zu verwenden. Die Lizenzgebühren für alle VADS-Derivate werden an Verdix fließen.

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Eine überarbeitete Version des Online Transmission Time Optimizer (Otto 11) kündigte jetzt die ESC Software GmbH aus München an. Das neue Release verfügt laut Anbieter über ein zusätzliches Feature, das eine höhere Optimierungsrate bietet: nur noch die veränderten Felder eines Bildschirmterminals werden nämlich zum Terminal zurückgesendet. Die bei der Generierung gesetzten Parameter können in "Otto Il" während des Online-Betriebs jederzeit dynamisch verändert werden. Eine Einbindung der Otto-Module in den IMS/VS-Nucleus ist ESC zufolge nicht mehr notwendig. Ferner wurde eine dynamische Zuordnung des Trace-Datasets implementiert. Damit soll der Benutzer nach dem Stoppen eines Traces sofort eine Druckerausgabe tätigen können. Das Produkt ist in den Systemumgebungen IMS/VS unter MVS sowie CICS/VS unter MVS und DOS/VSE lauffähig.

Um die Option "Lokale Intelligenz" hat die Isykon GmbH, Bochum, ihr Softwareprodukt "Proren" erweitert. Beschleunigung bei der Bildausgabe und gleichzeitige Entlastung des Host-Rechners nennt der Anbieter als die beiden entscheidendsten Kriterien der neuen Komponente. Zielhardware sind Systeme von Tektronix, Westward und Sigmex. Abhängig vom Grafikterminal wird Herstellerangaben zufolge die Bildlaufzeit in einigen Bereichen beim wiederholten Aufruf umfangreicher Grafiken von einer Minute auf weniger als drei Sekunden verkürzt. Zusammen mit den Entwicklungen für die lokale Intelligenz wurde eine GKS-Schnittstelle bereitgestellt, über die verschiedene CAD-Arbeitsplätze angesteuert werden können.

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Die sofortige Verfügbarkeit des GEM-Programmer-Toolkits gibt die Digital Research GmbH. München,bekannt. Bei dem Produkt handelt es sich um eine Sammlung von Utilities und Beispielprogrammen. Es ermöglicht Anwendungsprogrammierern, eigene Programme mit der GEM-Oberfläche zu versehen. Die Resource-Construstion-Set-Utility beispielsweise kann jetzt Dateien bis zu 64 KB Größe verarbeiten. Neu ist der "Bench", eine Funktionsbibliothek, die die ersten Schritte mit den AES-Funktionen erleichtern soll. Mit dem Update verbunden ist eine erweiterte Lizenz, die es Softwarehäusern erlaubt, die Programmteile GEM VDI mit Treibern, GEM AES und GEM Desktop mit der eigenen Anwendung auszuliefern.