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02.06.2000 - 

Logistik-Management auslagern

Softlab startet ASP-Initiative

MÜNCHEN (CW) - Die Softlab GmbH hat in Großbritannien gemeinsam mit den Firmen Sun Microsystems, Exodus Communications und Extricity ein Projekt für Application-Service-Providing (ASP) gestartet.

Das Angebot soll britische Firmen jeder Größe von der Aufgabe entlasten, selbst eine elektronische Logistikkette zwischen Zulieferern und Kunden aufbauen zu müssen. Für den als "ASP Kappa" bezeichneten Service kommen von Sun die Solaris-Server, Exodus übernimmt das Hosting der Rechner und Applikationen, während Softlab für die Integration der Extricity-Middleware sorgt.

Die Abrechnung der "Software zur Miete" erfolgt in Form einer einmaligen Zahlung sowie über monatliche Gebühren. Wie der Brancheninformationsdienst "Computergram" mitteilt, sollen die Einstiegskosten zwischen 30000 und 160000 Mark liegen, pro Monat fallen dann 3000 bis 16000 Mark an. Softlab geht davon aus, im ersten Jahr bis zu 20 Kunden für ASP Kappa gewinnen zu können, im zweiten Jahr sollen es dann schon weitere 60 sein. Großunternehmen will man mit dem Argument gewinnen, dass sich deren interne Entwicklungsabteilungen, durch ASP entlastet, auf ihre Kernaufgaben konzentrieren könnten. Mittelständler und Kleinbetriebe hätten ohnehin kein IT-Budget zur Verfügung, um derartige Logistikprojekte in eigener Regie zu betreiben.

In der Münchner Softlab-Zentrale wird das britische Projekt beobachtet, konkrete Pläne für ein ähnliches Vorhaben in Deutschland gibt es aber noch nicht. Einen ASP-Service hierzulande bietet Softlab derzeit nur für die Versicherungsbranche an. Hier geht es um das Rückversicherungs-, Administrations- und Informationssystem "Rais" des Herstellers, dessen Betrieb insbesondere für kleinere Erstversicherer mit einem Prämienvolumen zwischen 50 und 100 Millionen Mark zu aufwendig ist und deshalb auch als Internet-Anwendung gemietet werden kann.