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05.11.2009

Software AG erwartet 2009 Umsatz von bis zu 845 Mio EUR

DARMSTADT (Dow Jones)--Die Software AG hat nach der Übernahme des Software- und Beratungsunternehmens IDS Scheer erstmals eine Gesamtjahresprognose für das kombinierte Unternehmen abgegeben. Wie der Darmstädter TecDAX-Konzern am Donnerstag bei Vorlage der Drittquartalszahlen mitteilte, wird für 2009 nun mit einem Umsatz von 835 Mio bis 845 Mio EUR gerechnet. Die Gewinnmarge bezogen auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll dabei 25% bis 25,5% erreichen.

DARMSTADT (Dow Jones)--Die Software AG hat nach der Übernahme des Software- und Beratungsunternehmens IDS Scheer erstmals eine Gesamtjahresprognose für das kombinierte Unternehmen abgegeben. Wie der Darmstädter TecDAX-Konzern am Donnerstag bei Vorlage der Drittquartalszahlen mitteilte, wird für 2009 nun mit einem Umsatz von 835 Mio bis 845 Mio EUR gerechnet. Die Gewinnmarge bezogen auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll dabei 25% bis 25,5% erreichen.

Vor der IDS-Scheer-Übernahme hatte die "alte" Software AG für 2009 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 4% und 8% gegenüber dem Vorjahr sowie eine EBIT-Marge zwischen 24,5% und 25,5% in Aussicht gestellt. Im vergangenen Jahr erzielte der Konzern Erlöse von 720,6 Mio EUR und ein EBIT von 180,5 Mio EUR. IDS Scheer wird per 20. August 2009 bei den Darmstädtern konsolidiert.

Zwischen Juli und Ende September stieg der Umsatz der Software AG verglichen zum Vorjahr um 19% auf 213,6 (Vorjahr 180,1) Mio EUR, während das EBIT um 16% auf 56,4 Mio EUR kletterte. Die EBIT-Marge lag somit bei 26,4%. Den Nachsteuergewinn gab der Hersteller von Unternehmenssoftware mit 38,1 (31) Mio EUR an.

IDS Scheer habe in der Periode 39 Mio EUR zu den Erlösen und 0,4 Mio EUR zum Ergebnis nach Steuern beigetragen, hieß es. Von Dow Jones befragte Analysten hatten im Schnitt für die "alte" Software AG ohne IDS Scheer im dritten Quartal einen Umsatz von 175 Mio EUR sowie ein EBIT von 43 Mio EUR erwartet. Der Nachsteuergewinn wurde bei 28 Mio EUR gesehen.

Exklusive IDS Scheer habe die Software AG ihre operativen Kosten im dritten Quartal um insgesamt 11% gesenkt, so das Unternehmen. Dies habe auch wesentlich zur Erhöhung des EBIT beigetragen. "Damit war es dem konsolidierten Unternehmen möglich, die Akquisitionskosten und Konsolidierungseffekte für das dritte Quartal 2009 zu absorbieren", erklärte die Software AG.

Die Software AG hatte im August ein Übernahmeangebot für IDS Scheer vorgelegt und hält inzwischen mehr als 90% an dem Unternehmen. Finanziert wurde der Kauf, der am langen Ende in einer Komplettübernahme münden soll, vor allem mit Schulden.

Mit der Transaktion haben die Hessen Zugriff auf die IDS-Scheer-Softwarelösung ARIS, welche beim Geschäftsprozessmanagement zum Einsatz kommt, erhalten. Die Mehrheit der Erlöse erzielt IDS Scheer aber mit Beratung, wobei hier mehr als die Hälfte der Umsätze aus dem SAP-Umfeld stammt. IDS Scheer legt am Donnerstag ebenfalls Drittquartalszahlen vor.

Webseiten: www.softwareag.com www.ids-scheer.com - Von Philipp Grontzki, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 107; philipp.grontzki@dowjones.com DJG/phg/brb

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