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28.06.2007

Software AG erweitert SOA-Repository Centrasite

Die Version 3.1 erleichtert Anwendern vor allem die Integration von Drittprodukten.

Das kombinierte Registry- und Repository-System "Centrasite" dient in Projekten für Service-orientierte Architekturen (SOA) als zentrale Verwaltungsinstanz, die sämtliche Metainformationen und Artefakte für den Aufbau und die Steuerung der Architektur vorhält. Die Software AG entwickelte das System gemeinsam mit dem Partner Fujitsu.

Vorintegrierte Lösungen sparen viel Zeit

Zu den wichtigsten Neuerungen von Centrasite 3.1 zählt die Software AG eine verbesserte Unterstützung von Produkten, die von Mitgliedern der Centrasite Community stammen. Dazu gehören unter anderem die Softwarehersteller Ilog (Business Rules Management), Alfabet (Architekturprodukte), Amberpoint (SOA-Management) und Parasoft (Testing-Software für Web-Services). Sie liefern jeweils vorintegrierte Produkte, die sich einfach mit Centrasite verbinden lassen sollen. "Vorintegrierte Lösungen ersparen Entwicklungsteams Wochen und Monate frustrierender Integrationsarbeit", warb Fujitsu-Manager Ryosuke Mori für das Konzept.

Einheitliche Sicht auf diverse Metadaten

Centrasite 3.1 unterstützt den Angaben zufolge auch föderierte Registry- und Repository-Produkte und biete damit eine einheitliche logische Sicht auf Metadaten. Dahinter steht die Erfahrung, dass größere Unternehmen häufig mehrere unterschiedliche Registries und Repositories für spezielle Zwecke verwenden. Für das Einbinden von Partnerprodukten stellt das neue Release eine Plug-in-Architektur zur Verfügung. Über eine verbesserte Benutzeroberfläche könnten Anwender die Umgebung auf ihre Bedürfnisse zuschneiden, erklärte der Darmstädter Softwareanbieter. Eine Suchfunktion, die an Anforderungen und Profilen der Benutzer ausgerichtet sei, erleichtere die Bedienung zusätzlich.

Die Verwaltungsfunktionen für Service-orientierte Architekturen (SOA-Governance) hat die Software AG mit Centrasite 3.1 weiter ausgebaut. So könnten Unternehmen beispielsweise das Lifecycle-Management von SOA-Artefakten flexibel anpassen. Ein kostenloser Download der Centrasite Community Edition steht zu Evaluierungs- und Trainingszwecken zur Verfügung.

Hinter der im Juni 2006 gegründeten Centrasite Community steckt ein von der Software AG initiiertes Netz aus Softwareanbietern und Systemintegratoren. Ziel der Vereinigung ist es, die Interoperabilität der diversen Produkte im Zusammenspiel mit dem SOA-Repository sicherzustellen. Nach Angaben der Darmstädter umfasst die Community inzwischen 30 Hersteller. Die Software AG vermarktet Centrasite 3.1 auch als Bestandteil ihrer breit angelegten SOA-Suite Crossvision. (wh)