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Katalysator für den Datenaustausch

Software AG präsentiert zweigleisiges EDI-Konzept

10.05.1991

DARMSTADT (pi) - Alle Problemstellungen den elektronischen Datenaustauschs, insbesondere in heterogenen Rechnerwelten, will die Software AG mit dem neuen Server "Entire" abdecken. Der Netzwerkbaustein ist sowohl als EDI-Komponente als auch als eigenständige Lösung in Client-Server-Konfigurationen einsetzbar.

Der Entire-EDI-Server unterstützt nach Angaben der Software AG den UN-Standard Edifact und bildet die Schnittstelle zwischen Anwendungssystemen und einem Kommunikations-Netzwerk durch Umsetzung von EDI-Formaten in die Anwendungsformate und umgekehrt. Dabei werden die Dokumente zwischen den Host-Anwendungen und dem PC-Server in beiden Richtungen als Text-Files übergeben. Eine "Natural"-Anwendung liest und schreibt den File mittels einer "Natural Connection"; der Server extrahiert die Daten nach vordefinierten Konversionsregeln und stellt die Standardnachricht zusammen.

Laut Software AG verfügt der EDI-Server über die Arbeitsplattformen "Message Desk" und "Workbench". Das Message Desk ist die Ablaufumgebung für die Konvertierung sowie die Kommunikation zum Host und zum Netzwerk. Im Arbeitsbereich Workbench kann der Administrator die Standardformate und Konvertierungsregeln definieren und verwalten. Zum Schutz der meist sensitiven EDI-Daten sind beide Bereiche durch unterschiedliche Paßwörter geschätzt.

Zusätzliche Sicherung erfolgt dem Anbieter zufolge ferner durch einen für jede Installation individuell programmierten Hardware-Protection-Key, ohne den der Server nicht betriebsbereit ist. Der Server ist laut Software AG auf PCs der AT-Klasse unter MS-DOS 3.1 sowie höheren Upgrades portierbar und absofort verfügbar.