Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

28.06.1996 - 

Integration von Mainframe-Programmen und Client-Server

Software AG verknüpft Altlasten mit Client-Server und Internet

"Wir nennen es Enterprise Information Utility", konstatiert Gerhard Jorg, Vice-President für Zentraleuropa bei der Software AG. "Es wird Benutzern unter Berücksichtigung der Zugriffsrechte einen einheitliche Systemzugang auf sämtliche Applikationen des Systems gewährleisten, inklusive Mainframes, LAN-Umgebungen, Data- Warehouses sowie Anwendungen und Informationen im Internet", so Jorg. Basis für das neue Konzept bilde dabei die Middleware- Produktreihe "Entire" sowie die Natural-Entwicklungstools, die bislang hauptsächlich für Data-Warehouse-Anforderungen zum Einsatz gekommen waren.

Erste Vorkehrungen für die neue Strategie haben die Darmstädter unterdessen bereits getroffen: So etabliert der Hersteller im Moment eine sogenannte Enterprise-Systems-Software-Einheit, die die System-Software sowie Datenbank-Management-Systeme zur Verfügung stellen wird. Ein Data-Warehouse-Bereich liefert künftig die Entire-Produktlinie sowie Abfragetools wie "Source Point" und "Esperant". Schließlich soll ein Application-Warehouse-Team Kunden Möglichkeiten für die Integration von alter Software mit Client- Server- und Internet-Applikationen an die Hand geben. Diese drei Einheiten werden laut Software AG künftig in jeder der mehr als 20 weltweiten Dependancen etabliert.

Ebenso sind über kurz oder lang neue Middleware- und Software- Entwicklungs-Tools in Zusammenarbeit mit Kunden geplant, die die Integration unterschiedlicher Systeme erleichtern sollen. Zunächst konzentriert sich die Software AG allerdings auf den Redmonder Softwareriesen Microsoft, mit dem man seit Oktober letzten Jahres ein Abkommen geschlossen hatte: Die Darmstädter wollen demnächst die Komponententechnologie OLE für sämtliche Derivate von Unix sowie für IBMs MVS und das OS/400-Betriebssystem zur Verfügung stellen.