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18.06.2008

Software AG verteidigt erneut Webmethods-Übernahme - BöZ

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Software AG hat erneut den Zukauf des US-Unternehmens Webmethods verteidigt. Die rückläufigen Lizenzerlöse des zugekauften US-Wettbewerbers zum Jahresauftakt seien nicht auf Integrationsprobleme zurückzuführen, sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt der "Börsen-Zeitung" (BöZ - Mittwochsusgabe). Die Integration von Webmethods verlaufe nach Plan.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Software AG hat erneut den Zukauf des US-Unternehmens Webmethods verteidigt. Die rückläufigen Lizenzerlöse des zugekauften US-Wettbewerbers zum Jahresauftakt seien nicht auf Integrationsprobleme zurückzuführen, sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt der "Börsen-Zeitung" (BöZ - Mittwochsusgabe). Die Integration von Webmethods verlaufe nach Plan.

Im ersten Quartal war das Lizenzwachstum deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Zinnhardt sagte jedoch: "Wir halten aus heutiger Sicht an allen kommunizierten Zielen fest." Der Vorjahresumsatz von 620 Mio EUR soll währungsbereinigt um 24% bis 27% zulegen, die Neulizenzen ausgehend von 241 Mio EUR um 24% bis 28%. Webmethods bleibe auf Wachstum programmiert.

Das prognostizierte Umsatzwachstum von 45% bis 50% mit Integrationssoftware - die neu formierte Webmethods-Sparte also - werde aber eher am unteren Ende der Spanne landen. Dafür sei im angestammten Datenbankengeschäft eher das obere Ende der avisierten Spanne von 9% bis 11% wahrscheinlich, sagte der Manager.

Zusätzliche Investitionen in den Vertrieb würden zwar kurzfristig die Marge drücken, das Ziel für die EBIT-Marge von 24% für dieses Jahr bleibe davon aber unberührt.

Mit Zukäufen in der Größenordnung von Webmethods will sich die Software AG nach Zinnhardts Worten zurückhalten, "bis das Fundament in Ordnung ist". Auch wenn man sich immer die Frage stellen müsse, "ob wir die momentane Schwäche an den Finanzmärkten nicht ausnutzen können".

Eine Kapitalerhöhung, wie vereinzelt spekuliert, stehe nicht auf der Tagesordnung. Die Kredite für den Webmethods-Kauf würden planmäßig zurückgeführt. In zwei Jahren will der Finanzvorstand die verbliebenen 200 Mio EUR getilgt haben. Kurzfristiger Aktienpflege, etwa durch einen Aktienrückkauf, steht der Manager reserviert gegenüber. "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen: das operative Geschäft kommt an erster, zweiter und dritter Stelle."

Webseiten: http://www.softwareag.com http://www.boersen-zeitung.com DJG/jhe/rio

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