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18.06.2010

Software AG will Kapitalerhöhung bei Zukäufen vermeiden - BöZ

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Software AG will auch künftig auf Fremdkapital zur Finanzierung von Akquisitionen zurückgreifen. "Wir wollen bei jeder Übernahme grundsätzlich eine Kapitalerhöhung vermeiden, damit wir die Anteile unserer Aktionäre nicht verwässern", sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt der "Börsen-Zeitung" (BöZ - Freitagsausgabe). Er unterstrich dabei die Wichtigkeit eines starken Cashflow für die Software AG.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Software AG will auch künftig auf Fremdkapital zur Finanzierung von Akquisitionen zurückgreifen. "Wir wollen bei jeder Übernahme grundsätzlich eine Kapitalerhöhung vermeiden, damit wir die Anteile unserer Aktionäre nicht verwässern", sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt der "Börsen-Zeitung" (BöZ - Freitagsausgabe). Er unterstrich dabei die Wichtigkeit eines starken Cashflow für die Software AG.

An der Integration des 2009 erworbenen IT-Dienstleisters IDS Scheer arbeite der Darmstädter TecDAX-Konzern weiter. Mit der Geschwindigkeit zeigte sich Zinnhardt aber nur bedingt zufrieden. Die deutsche Gesetzgebung verhindere eine schnellere Vorgehensweise. Bei der Übernahme der US-Firma Webmethods sei der Abschluss der Transaktion binnen Wochen nach der Ankündigung erfolgt. Dann habe man direkt den Squeeze-out und das Delisting vornehmen können. Hierzulande braucht man für einen Squeeze-out 95% der Anteile, während in den USA nur 90% vonnöten sind.

"Um auf 95% zu kommen, brauchen Sie Jahre", klagte Zinnhardt. Darum habe man sich entschieden, einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag abzuschließen. Allerdings brauche auch das Zeit.

Extern zeigten gerade Investoren aus dem angelsächsischen Raum wenig Verständnis für die Besonderheiten in Deutschland - da gebe es viel Erläuterungsaufwand. Auch deshalb dürfte die nächste Großakquisition "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Deutschland" vorgenommen werden, sagt Zinnhardt, der einen größeren Zukauf noch für dieses Jahr ausschließt und diesen frühestens Ende 2011 erwartet, wenn das Unternehmen wieder "netto Cash-positiv" sei. Zunächst müsse die IDS-Übernahme vollständig verdaut sein.

Webseite: www.boersen-zeitung.de DJG/jhe/brb

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