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16.08.2007

Software-Entwicklung: Offshoring bleibt Trend

Multisourcing und strategische Anforderungen prägen das Geschäft.
Kostensenkung ist nach wie vor der wichtigste Grund für die Verlagerung von IT-Aufgaben in Niedriglohnländer.
Kostensenkung ist nach wie vor der wichtigste Grund für die Verlagerung von IT-Aufgaben in Niedriglohnländer.

Das Auslagern der Anwendungsentwicklung und betreuung ist gängige Praxis. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Aberdeen Group im Auftrag des auf diesen Bereich spezialisierten Outsourcing-Anbieters Epam lassen 92 Prozent der 200 befragten Unternehmen ihre Anwendungen von einem externen IT-Dienstleister entwickeln. Angesichts des hohen Kostendrucks werden solche Tätigkeiten zunehmend in Niedriglohnländer verlagert. So haben sich 63 Prozent der Outsourcing-Anwender für einen Offshore-Provider entschieden. Neben dem Offshore-Land Nummer eins, Indien, gewinnen dabei neue Standorte zunehmend an Bedeutung. Vor allem Osteuropa, Russland und Südostasien holen rasant auf.

Mit einer Antwortquote von 87 Prozent ist Kostensenkung nach wie vor das wichtigste Motiv für die Offshore-Aktivitäten der Anwender. An zweiter Stelle (61 Prozent) steht der Wunsch, dem eigenen IT-Personal mehr Zeit für strategische Aufgaben zu verschaffen. Damit steigen wiederum die Anforderungen an den Provider - vor allem in Sachen Prozessoptimierung, der Dokumentierung von Arbeitsvorgängen sowie beim Einsatz von Best Practices.

Auch der Trend zum Multisourcing hält an. Durch das Auslagern von einzelnen Bereichen an verschiedene IT-Dienstleister kann ein erfahrener Outsourcing-Anwender seine Softwareentwicklung diversifizieren. Auf diese Weise lassen sich geopolitische Risiken reduzieren, die durch die Zusammenarbeit mit nur einem Offshore-Anbieter entstehen können. (sp)