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07.02.1975 - 

>KCS< von Kienzle

Software für Kfz-Betriebe

VILLINGEN - Zur Rationalisierung des Verwaltungskomplexes bei Kfz-Händlern und -Werkstätten hat Kienzle mit einem Programmieraufwand von zwölf Mannjahren das integrierte Abrechnungs- und Informationssystem "KCS" (Kfz-Computer-System) entwickelt.

Das Paket läuft sowohl auf dem Magnetkonto-Computer Kienzle 6000 als auch auf dem Magnetplattensystem 6100.

Keine Verzögerungen bei der Reparaturannahme

Je nach Betriebsgröße und Datenanfall können die einzelnen Module des Kfz-Computer-Systems auch einzeln eingesetzt werden: Die Auftragsbearbeitung ist in drei organisatorische Vorgänge zerlegt:

- Erfassen des Auftrags,

- Auffüllen des Auftrags,

- Auftragsabschluß/Rechnungserstellung.

Hierbei werden die Auftragsnummer, Kundennummer - bei Reparaturaufträgen auch pol. Kennzeichen und km-Stand - sowie die auszuführenden Arbeiten für die EDV aufgenommen und in der Auftragsdatei abgespeichert. Alle Informationen über Auftragsstand, Bestände, Bewegungen sind beim Plattensystem jederzeit im direkten Zugriff.

Die Rechnung wird automatisch erstellt

Bei der Fakturierung werden - basierend auf den gespeicherten Daten der Auftragsdatei - die Rechnungen durch Abruf über die Auftrags-Nummer vollautomatisch erstellt. Zusätzlich werden Lieferscheine für Ersatzteilverkäufe geschrieben und Kostenvoranschläge sowie Garantie und Kulanzanträge vorbereitet.

Die Verbuchung der Lagerabgänge erfolgt im Rahmen der Auftragsbearbeitung vollautomatisch. Der Lagerbestand wird in einem beliebigen festen Zeitraum durch einen automatischen Bestell-Vorschlag auf eine Lagermenge ergänzt, die sich aus der neuen Vorhersage und dem neuen Sicherheitsbestand ergibt. Kurzfristige Entwicklungen und Trends, die vom Programm nicht erfaßbar sind, können durch Korrektur der Bestellvorschlagsätze berücksichtigt werden.

Einmaliges Erfassen der Buchungsdaten

Das umfangreichste Programm des KCS ist die Finanz- und Betriebsbuchhaltung. Das "IFB" (Integrierte Finanz- und Betriebsbuchhaltung siehe Schaubild) beinhaltet nach Angaben des Herstellers einmaliges Erfassen der Buchungsdaten, direkte Verarbeitung, automatische Zuordnung und Übernahme der Daten und Zwischenergebnisse in andere Programmbereiche und sofortige Auswertung.

Für die Lohn- und Gehaltsabrechnung werden die bei der Auftragsbearbeitung erfaßten Lohndaten in die Bruttolohndatei übernommen. Alle weiteren Lohndaten sowie die Ergänzungen

werden über einen alpha-numerischen Datenerfassungsplatz eingegeben und ebenfalls in die Bruttolohndatei übertragen.

Die Personalangaben des Arbeitnehmers sowie Informationen zur Verrechnung von Steuer, Versicherung etc. sind im Personalstammsatz enthalten.

Parallel zur Abrechnung werden die entsprechenden Kostenstellen oder Kostenträger belastet.

Bereits 55 Anwender

Zusätzliche Daten liefert das KCS-Paket für die Verkaufsförderung. Sie werden aus vorhandenen Informationen über Kunden, Fahrzeug, Neuwagen/Gebrauchtwagen sowie aus einer Interessentendatei zusammengestellt.

In einer Übersicht für die Verkaufsleitung können, zudem wöchentlich die geplanten Aktivitäten mit den tatsächlich durchgeführten gegenübergestellt werden.

Das KCS ist bereits 50 Mal installiert auf Kienzle 6000-Anlagen, für das 6100-System mit Platte gibt es fünf Anwender. Der Kaufpreis für das komplette Paket betragt 30 000 Mark, die einzelnen Module kosten je nach Komplexität, zwischen 7500 und 10000 Mark.

Informationen: Kienzle Apparate GmbH, 7730 Villingen, Postfach 1640