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03.11.2006

Software für Systemhäuser

Seit über zehn Jahren ist die MKS Software Management AG am Bodensee tätig. Mittlerweile hat die von der Gesellschaft entwickelte Software "Goliath" beachtliche Reife erlangt.

Von Dr. Ronald Wiltscheck

Auf großes Interesse auf dem diesjährigen ChannelPartner-Kongress "Chancen 07" stieß der Vortrag von Michael Kempf. Der Vorstandsvorsitzende der MKS AG stellte in Düsseldorf die eigenentwickelte Software "Goliath" vor. Diese Lösung bildet alle Geschäftsabläufe eines Unternehmens ab: von der Akquise, über die Planung, Materialbeschaffung und Herstellung bis zur Garantieabwicklung.

Den Schwerpunkt hat die MKS Software Management AG dabei auf die Bedürfnisse mittelständischer IT-Systemhäuser gelegt. So greift derzeit das Goliath-System auf etwa 580.000 Stammsätze bei den hiesigen Distributoren zu, Tendenz steigend. Derzeit ist der lesende Zugriff auf Preise, Produktinformationen und Lagerverfügbarkeit unter anderem bei den Broadlinern Ingram Micro, Tech Data, Actebis Peacock, Wortmann und Also möglich.

Aber IT-Wiederverkäufer können nicht nur die Daten der Großhändler einsehen, sondern daraus sogleich in Goliath eine Bestellung absetzen. Außerdem offeriert MKS ein Shop-System, das die Händler bequem pflegen können. Nicht zuletzt deshalb konnte der Hersteller aus Friedrichshafen bereits fast 200 Systemhäuser von den Vorzügen seiner Software überzeugen. Auch die Fachhandelskooperation Comteam gehört zu den MKS-Kunden.

MKS Goliath ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut, einzelne Module der Software lassen sich nach Bedarf aktivieren. Die Systemhaus-Edition von Goliath verfügt nicht nur über Online-Schnittstellen zu den Distributoren, sondern beinhaltet beispielsweise auch einen PC-Konfigurator. Produktinformationen, technische Daten und Bilder lassen sich von den Distributoren direkt in ein konkretes Kundenangebot übernehmen.

Sollte der Kunde nicht über genügend liquide Mittel verfügen, kann ihm das Systemhaus eine realistische Finanzierungsmöglichkeit offerieren. Möglich macht dies die Echtzeitverknüpfung von Goliath mit dem System der Siemens Finance & Leasing GmbH. Damit lässt sich sogar die Kreditwürdigkeit des Kunden überprüfen.

Projektplanung und -steuerung einmal anders

Darüber hinaus enthält MKS Goliath ein ausgereiftes Projekt-Planungs- und Steuerungswerkzeug. Damit kann das Systemhaus auch in komplexen und langwierigen Projekten den Überblick behalten. Hier tragen die vor Ort beim Kunden tätigen Mitarbeiter des IT-Dienstleisters die aktuellen Kennzahlen ein. In der sogenannten "Chefübersicht" erhält der Pro- jektleiter jederzeit einen aussagefähigen Überblick über die Fortschritte.

Im Ernstfall warnt Goliath die Verantwortlichen

Gleichzeitig ist dieses Werkzeug als Frühwarnsystem einsetzbar. Werden bestimmte Meilensteine nicht erreicht, benachrichtigt Goliath die Verantwortlichen. Selbstredend lassen sich mit der Systemhaus-Edition auch die Arbeitszeiten und Einsatzorte der Servicetechniker planen und überwachen. Hier ist sogar die VoIP-Option möglich, das heißt, die Mitarbeiter vor Ort beim Kunden können via Internet mit der Unternehmenszentrale kommunizieren. Außerdem ist das System direkt ins Exchange/Outlook integriert, sodass die Terminplanung auch im Kalender des Microsoft-Clients erledigt werden kann.