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15.03.1985 - 

Qualitätsaspekte in der Diskussion:

Software-Kauf ähnelt einem Glücksspiel

ULM (CW) - Eine Fachtagung zum Thema "Wirtschaftsgut Software - Qualitätsicherung und Qualitätsprüfung als Grundlage für Auswahl und Beurteilung" veranstaltet das German Chapter of the ACM in Zusammenarbeit mit dem Softwaretest e.V. (STEV) an der Universität Ulm. Die Veranstaltung für Entwickler und Anwender findet am 26. und 27. März statt.

Bei den Entscheidungen um den Einsatz von Computern rückt immer mehr die Software in den Vordergrund. Während es für fast alle Investitions- und Gebrauchsgüter zahlreiche und zuverlässige Orientierungs-, Beratungs- und Entscheidungshilfen gibt, sind die Unternehmen bei der Software eher auf zufällige Hinweise und Empfehlungen angewiesen. Normen und Standards, für jedes andere Wirtschaftsgut nahezu eine Selbstverständlichkeit, gibt es für Software bislang nicht.

Die Problematik der Auswahl und Beurteilung von Software ist Gegenstand einer Fachtagung, die am 26. und 27. März 1985 an der Universität in Ulm stattfindet.

Die Fachtagung setzt praktisch auf dem erreichten Stand der Güte- und Prüfbestimmungen für Software auf. Professor Franz Schweiggert, von der Universität Ulm, der maßgeblich an den Qualitätsstandards mitgewirkt hat, wird in seinem Eröffnungsvortrag: "Software-Qualität - Standortbestimmung" einen Überblick über die bis heute erreichten Ziele bei der Verbesserung der Softwarequalität geben und gleichzeitig auf die noch offenen Themen und Fragen über und zum Wirtschaftsgut hinweisen.

Die ganze Breite des Themas "Wirtschaftsgut Software" spiegelt sich in den Tagungsthemen wider. Die Vorträge gehen auf die verschiedenen Standpunkte der am "Wirtschaftsgut Software" partipizierenden Fach- und Verkehrskreise ein: Steuerrechtliche Behandlung der Software, Gewährleistung und Schadensersatz, Urheberrechtsschutz, Software-Leasing, Software-Prüfung und die Software-Sicherheit berühren Anwender und Hersteller in gleicher Weise. Daneben stehen auch Themen über die Transparenz des Softwaremarktes und über die Situation des Softwarehändlers auf dem Programm.

Über den technischen Stand der Softwarequalitätssicherung und der möglichen Einflußnahme des Anwenders auf die Qualität der Software informieren Vorträge von Softwareherstellern und Beratungsunternehmen. Wer als Anwender selbst Software entwickelt, wie das in allen größeren Unternehmen der Fall ist, kann von den bei großen Softwareherstellern praktizierten Methoden profitieren.

Die Tagungsgebühr beträgt 160 Mark für Nichtmitglieder und 120 Mark für Mitglieder und schließt die Tagungsunterlagen ein.

Informationen: Softwaretests e.V., Hirschstraße 16, 79 Ulm, Tel.: 07 31/1 76 23 44.