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01.12.1978 - 

Zum "Thema der woche", CW-Nr. 47:

Software-Technologische Methoden

Für die Implementierung von Software-Systemen stehen uns heute viele ausgereifte Methodentechniken und Hilfsmittel zur Verfügung. Dank normierter Programmierung, Entscheidungstabellen, modularen Techniken, Strukturierter Programmierung und dem Einsatz entsprechender Generatoren ist eine wirtschaftliche Programmentwicklung möglich, an die ohne Zweifel industrielle Maßstäbe angelegt werden können. Damit sind aber die Probleme der Software-Produktion in ihrer Gesamtheit keineswegs gelöst. Besonders bei Anwendung modularer Techniken, ohne die komplexe Aufgaben schlechthin nicht lösbar sind, ist eine deutliche Verschiebung der Probleme von Implementierungs- und Entwurfsphase feststellbar.

Mengels geeigneter Methoden können in diesem Bereich der Software-Produktion nur wenige Spezialisten eingesetzt werden. Meist sind es die Software-Manager und ihre Assistenten selbst, die diese Aufgaben wahrnehmen. Somit ist ein neuer Flaschenhals entstanden, der es verhindert, daß die Wartelisten für Software-Produkte abgebaut werden können. Den Ds-Anwendern bleibt die Hoffnung, daß in absehbarer Zeit auf brauchbare Methoden, Techniken und Hilfsmittel zurückgegriffen werden kann. Erst dann wird es möglich sein, daß sich die Software-Manager ihren eigentlichen Aufgaben widmen: Dem Planen, Steuern und Überwachen des Produktionsprozesses.

*H. Mensfelder ist Leiter der EDV bei der Deutschen Beamtenversicherung in Wiesbaden