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02.07.1982 - 

Rasantes Wachstum für Minicomputer-Programme:

Software unterstützt Hardware-Selling

WIESBADEN (hh) - Eine Wachstumsrate von über 35 Prozent prognostiziert die International Data Corporation (IDC) für Standardsoftware auf kleineren Rechnersystemen in den nächsten vier Jahren.

Zum heutigen Zeitpunkt macht das Marktforschungsunternehmen rund 14 Millionen kleinere und mittlere Betriebe, 2,5 Millionen Freiberufler und 15 Millionen Manager in Großbetrieben aus, die sich bereits eines Minicomputers bedienen oder als potentielle Anwender gelten. Man rechnet bei der IDC damit, daß bereits ein Viertel des Gesamtumsatzes dieser Kleincomputerindustrie durch den Verkauf von Software erwirtschaftet wird. Bis 1990, so die IDC in der Studie "Small Systems Packaged Software: An Overview", soll dieser Anteil sich auf 75 Prozent erhöhen.

Derzeit gibt es 8000 bis 9000 verschiedene Pakete von über 400 Anbietern. Der Umsatz der Hardwarehersteller an standardisierten Softwareprodukten überflügelt mit 1,835 Millionen (1980) noch den der unabhängigen Softwarehäuser mit 1,21 Millionen Dollar.

Der Report beschreibt die Marktsituation nach Prozessorgröße und listet 108 verschiedene Verkaufsgesellschaften mit einem Ausblick auf 1986 auf. Um an diesem schnellen "Software-Dollar" teilhaben zu können, werden auch die Marketingstrategien der Hardwarehersteller immer aggressiver. Obwohl es ihr vordergründiges Ziel ist, Systeme zu verkaufen, begreifen die Hardwarehersteller immer deutlicher, daß sie Systeme leichter über gute Software verkaufen können.

Die IDC schildert in ihrem englischsprachigen Report die verschiedenen Ausprägungen des Marktes.

Verschiedene Vorgehensweisen zeichnen sich hier ab. So beobachtet die IDC, daß Steigerungen des Forschungs- und Entwicklungsbudgets für Standardpakete bei Herstellern bis teilweise 50 Prozent keine Seltenheit mehr sind.

Auch wird in zunehmendem Maße Software von externen Softwarehäusern eingekauft. Dabei ist es üblich daß das Entwicklungsunternehmen auch die Wartung und Unterstützung mitübernimmt. Der Trend geht nach Meinung der International Data Corporation hin zu benutzerfreundlichen Paketen die durch den Einsatz portabler Betriebssysteme auf verschiedenen Geräten ablauffähig sind.