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Rückblende

Software wird gezielter gekauft

09.07.2004

Teils heftige Ergebniswarnungen von Sybase, Webmethods und Iona haben in den vergangenen Tagen an den Geldmärkten Skepsis darüber aufkommen lassen, dass sich der Softwaremarkt in einem Erholungsprozess befindet. Ob die Sorge begründet ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wenn die großen Anbieter ihre Geschäftszahlen darlegen. Allerdings scheinen die betroffenen Softwarehäuser eher deshalb Schaden genommen zu haben, weil ihren Produkten die der Marktführer vorgezogen wurden.

Die Bank of America hat sich bei 100 IT-Managern nach ihren Software-Beschaffungsplänen erkundigt. Immerhin 70 Prozent sagten, ihre Budgets für neue Anwendungsprojekte würden in den nächsten zwölf Monaten aufgestockt, gut die Hälfte hat sogar schon jetzt mehr Geld zur Verfügung als ursprünglich veranschlagt. Allerdings wird gezielt investiert, vor allem in Business-Intelligence-Vorhaben sowie in Finanz-Management und -Analyse. Außerdem arbeiten Anwender daran, ihre IT für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben fit zu machen

Die Bank of America erkennt dabei einige Trends: Anwender investieren vor allem in die Produkte von Marktführern. Dabei erwarten sie Preisnachlässe - nur sechs Prozent der Befragten sagten, ihr Softwarelieferant lasse über Preise nicht mit sich reden. Und schließlich gehen die Anwender davon aus, dass sich die Konsolidierung im Markt fortsetzt, und lassen deshalb die Finger von "Exoten". (hv)