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31.10.2003 - 

Rückblende

Softwarefusionen gelingen häufig

Firmenakquisitionen und -fusionen gehen in den meisten Fällen schief, so die landläufige Meinung. Keine Chance also für Open Text und Ixos, für Peoplesoft und J.D. Edwards, für Hyperion und Brio?

Daniel Rodriguez, auf Organisation und Management spezialisierter Professor an der Goizueta Business School der Emory University in Atlanta, Georgia, kommt - zumindest in Bezug auf die Softwareindustrie - zu anderen Ergebnissen. Zwischen 1993 und 2000 gab es laut Rodriguez rund 2600 solche Deals in dieser Branche. Dabei seien im Durchschnitt mehr Werte geschaffen als vernichtet worden.

Der Professor entwickelte ein Modell, mit dem sich beurteilen lässt, wie sich Übernahmen auf die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens auswirken. Er stellte fest, dass sich vor allem die Strategie, mehrere kleinere Softwareschmieden zu schlucken, für die Käufer ausgezahlt hat. Unternehmen, die so vorgingen, hätten nach und nach auch größere Übernahmen relativ problemlos bewältigen können.

Nach Darstellung des Wissenschaftlers gibt es drei Gründe, warum Akquisitionen scheitern: Entweder wird das falsche Unternehmen ausgewählt, der Kaufpreis ist zu hoch oder die Postakquisitionsphase wird nicht beherrscht. Laut Rodriguez gelingt es vielen Softwarehäusern, diese Fehler zu vermeiden. Der Grund: Diese Firmen kennen sich offenbar besser als andere Branchen mit den Produkten und Prozessen der Übernahmekandidaten aus. (hv)