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12.09.1997 - 

Unternehmen bisher noch skeptisch

Softwareleasing: Das Web gilt als neue Chance

Neben einigen Internet Service Providern (ISP) sind es vor allem Netscape, Oracle und Lotus, die diesen Vertriebskanal neuerdings erproben (siehe auch CW Nummer 27, Seite 12 "Netscape installiert für Anwender virtuelle Büros im Internet" ). Eine Befragung der CW-Schwesterpublikation "Infoworld" ergab jedoch, daß Anwender diesem Konzept zwiespältig gegenüberstehen. Einen Nutzen sehen sie vor allem bei kurzfristig angesetzten internen und externen Projekten sowie bei der Anwendung spezieller Applikationen. Ferner ist der finanzielle Aufwand zunächst gering, bestehende Systeme müssen nicht ersetzt werden, und der Einsatz einer eigenen Support-Mannschaft entfällt. Von Vorteil ist außerdem, daß sich Inkompatibilitäten zwischen Softwareumgebungen umgehen lassen sowie der mobile oder nur gelegentliche Einsatz von Software möglich ist.

Die Vorstellung, eine Anwendung oder Komponenten nach ihrer Einsatzdauer, sozusagen mit der Uhr im Rücken, zu bezahlen, behagt vielen Anwendern allerdings nicht, und man sorgt sich um die Sicherheitsstandards seitens der ISPs bei der Vermietung von Extranets. Hinzu kommt, daß Anbieter von konfektionierter Software womöglich keinen Vorteil in der Vermietung sehen. Firmen wie Microsoft erzielen ihren Gewinn durch massenhaften Verkauf von Einzellizenzen.