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13.05.1994

Softwarepartner in der EU und den USA gesucht Hitachi plant breiten Einstieg in das Client-Server-Business

TOKIO (IDG) - Auch fuer die Hitachi Ltd. sind die Tage der klassischen Mainframes gezaehlt. Zumindest kuendigten Manager des Unternehmens in der vergangenen Woche an, auf breiter Front ins Client-Server- und Unix-Geschaeft einzusteigen. Zusammen mit Softwarepartnern in Europa und den USA sollen Betriebsysteme, Middleware und Serviceangebote fuer diese Maerkte entwickelt werden.

65 Prozent der im Ausland verkauften Computerprodukte, die Hitachi vor allem ueber die Hitachi Data Systems Inc. (HDS) vertreibt, sind Mainframe-basiert, erklaerte Shigemichi Matsuka, Managing Director der Computer Division des japanischen Herstellers. "Waehrend wir versuchen, unser Grossrechnergeschaeft aufrechtzuerhalten, setzen wir unsere Ressourcen verstaerkt fuer wachstumstraechtige Client- Server-Systeme ein", sagte Matsuka.

Dabei sollen die meisten dieser Systeme mit Hilfe strategischer, aber noch nicht naeher bezeichneter Partner entwickelt werden. HDS hat bereits begonnen, Forschungs- und Entwicklungskapazitaeten fuer Unix- und Client-Server-Produkte einzusetzen. Unter den geplanten Rechnern sind Unix-Server, Workstations und Parallelrechner, die auf dem PA-RISC-Chip von Hewlett-Packard basieren. Allerdings machte der Hersteller keine Angaben darueber, wann die neuen Rechner auf den europaeischen und amerikanischen Maerkten verfuegbar sein werden.

Die HDS-Umsaetze beliefen sich 1993 auf 1,62 Milliarden Dollar. Der Anbieter vertreibt von Hitachi produzierte IBM-kompatible Mainframes und Speichersysteme. Bislang verkauft er in Europa und USA noch keine Unix-Server und -Workstations. In Japan allerdings hat Hitachi mit der Serie 3050 PA-RISC-basierte Workstations im Programm.