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Werkzeugkasten soll Sun-Unix optimieren


20.11.1992 - 

Solaris 2 präsentiert sich mit symmetrischem Multiprocessing

MÜNCHEN (CW) - Noch bevor die Intel-Version von Solaris 2 auf den Markt kommt, stellt Sunsoft die Sparc-Version 2.1 des Unix-Betriebssystems vor. Neu sind vor allem die Verwendung von

Multithreading-Verfahren und die Unterstützung von symmetrischem Multiprocessing.

Die Multithreading- und Multiprocessing-Eigenschaften von Solaris 2.1 haben Herstellerangaben zufolge die Leistung des Betriebssystems im Netzwerkbetrieb um etwa 40 Prozent und beim Endanwender um bis zu 50 Prozent erhöht. Außerdem sind etwa 1000 Produkterweiterungen gegenüber der Vorläuferversion vorgenommen beziehungsweise, so die Deutung des britischen Branchendienstes "Computergram", Fehler ausgeräumt worden.

Mit Vorschußlorbeeren bedachte Oracle-Vice-President Joe Vasallo das Sunsoft-Produkt. Nach seiner Erkenntnis eignet sich die Version 2.1 des Betriebssystems für Sparc-Rechner dank der zusätzlichen Features hervorragend für kommerzielle Anwendungen wie datenbankgestützte Online-Transaktionsverarbeitung (OLTP) in heterogenen Netzen. Außerdem wartet das Produkt, das die Solaris-2.0-Anwender kostenlos erhalten, mit einem Katalog an

Verwaltungswerkzeugen auf. Dem Sicherheitsbedürfnis kommerzieller Anwender kommt "Solaris Shield" entgegen, das Solaris 2.1 auf, die Sicherheitsstufe C2 der Orange-Book-Richtlinien des US-Verteidigungsministerium hebt.

Zu den neuen Eigenschaften gehört auch die Installations-

und Konfigurationssoftware "Jump Start", mit der es möglich wird, das Betriebssystem von einem Rechner aus überall im Netz zu installieren und zu konfigurieren.

Darüber hinaus können Systemverwalter jetzt mit "Online: Backup" Daten im Netz sichern, ohne die Anwender bei ihrer Arbeit zu unterbrechen.

Der "Database-Manager" gibt System-Managern zudem die Möglichkeit, Informationen der zentralen Administrationsdatenbank zu überprüfen und zu ändern. Für die nachträgliche Einbindung und Konfigurierung von Client-Systemen sorgt das Desktop-Tool "Host Manager".

Neu ist zudem, daß Anwender jetzt auf entfernten Rechnern Mit Hilfe des grafischen "User Manager" Accounts oder Unterverzeichnisse einrichten können.