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Mit Viking-Chip für den Finanzbereich

Solbourne optimiert Serie 6 der Sparc-Server für Oracle

09.10.1992

LONGMONT (IDG) - Speziell für den Anwendungsbereich Rechnungswesen optimierte Sparc-Systeme sind von Solbourne Computer zu erwarten. Wie die CW-Schwesterpublikation "Computerworld" meldet, kommt der Hardwarehersteller aus Longmont, Colorado, mit zwei High-end-Servern auf den Markt, die für die Finanzapplikationen von Oracle konzipiert sind.

Dem Marktforschungsinstitut IDC zufolge hält Oracle über 30 Prozent des Marktes von Anwendungssoftware für den Finanzbereich. Carl Hermann, der erst kürzlich zum President und CEO von Solbourne avancierte, hofft: "Wir wachsen schneller, wenn wir unsere Produkte auf die von Oracle einstellen." Vor einem Jahr warf Solbourne die unprofitablen Sparc-Workstations über Bord und konzentrierte die Aktivitäten auf die symmetrischen Multiprozessor-Systeme. Die neuen MP-Server-Modelle für die Oracle-Anwendungen "Serie 61700" und "Serie 61900" basieren auf dem Viking Super-Sparc-Chip von Texas Instruments und sollen in den USA ab Dezember 1992 angeboten werden.

Beta-Testerin Marlen Roepke, Direktorin für Information Management Service bei der Tampella Power Inc., äußert sich positiv zu den neuen Solbourne-Servern. Bei dem Kesselhersteller laufen sämtliche kommerzielle Anwendungen über ein Unix-Netz, das aus Sun-Workstations und einem Solbourne-Multiprozessor-Server der Serie 5 besteht. Seit ein System der Modellreihe 6 einschließlich der Finanzensoftware von Oracle gegen den bisherigen Server eingetauscht wurde, habe sich der Datendurchsatz deutlich erhöht, stellt die Inforniatik-Fachfrau fest.

Für die neue Rechnerlinie hat Solbourne das Unix-Derivat OS/MP um Oracle-spezifische Funktionen erweitert, etwa einen verbesserten "Context-Switching-Code" für typische Oracle-Umgebungen mit vielen Online-Anwendern. Der Preis wird ungefähr zwischen 75 000 und 250 000 Dollar liegen.