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12.05.2009

Solid State Disks im Rechenzentrum sparen Energie

Das Marktforschungsunternehmen iSuppli empfiehlt, schnell drehende Festplatten durch SSDs zu ersetzen.

Krishna Chander, Senior Analyst Storage Systems bei iSuppli, sagt, SSDs könnten jene zehn Prozent der schnell drehenden Highend-Festplatten in Rechenzentren ersetzen, die "short stroked" sind. Der Begriff short stroke bezeichnet die Methode, eine Festplatte so zu formatieren, dass nur die äußeren Sektoren der Scheiben beschrieben werden. Auf diese Weise lassen sich die Schreib- und Lesevorgänge wesentlich beschleunigen. Dieses Verfahren nutzt man besonders für Aufgaben mit großem In- und Output.

Die Short-stroke-Methode ist wegen des speziellen Typs der Festplatten – sie drehen mit Hochgeschwindigkeit, die Speicherkapazität ist aber vergleichsweise gering – kostspielig. Festplatten mit solchen Laufwerken arbeiten in der Regel mit 15.000 Umdrehungen pro Minute, ihre Leistungsaufnahme beträgt dabei laut Chander rund 14 Watt. Der Analyst geht davon aus, dass SSDs demgegenüber nur etwa sieben Watt benötigen. Intel hat sogar schon SSDs für Unternehmensanwendungen vorgestellt, die mit 2,4 Watt auskommen.

Hier setzt die Berechnung von iSuppli an: Allein im Bereich Short-stroked-Festplatten hätte sich durch den flächendeckenden Umstieg auf SSDs ein Energiesparpotenzial von schätzungsweise knapp sieben Megawattstunden (MWh) im vergangenen Jahr ergeben. (jm)