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05.01.2001 - 

Anbieter müssen das Vertrauen der Kunden gewinnen

Sonne und Wolken über dem Markt für Speicherdienstleistungen

MÜNCHEN (CW) - Analysten beurteilen die Aussichten für den Markt der Storage-Service-Provider (SSP) zwiespältig. Während auf der einen Seite der Speicherbedarf immer größer wird und viele Unternehmen mit dem Aufbau einer eigenen Storage-Infrastruktur überfordert sind, scheuen die meisten Verantwortlichen noch davor zurück, ihre unternehmenskritischen Daten einem externen Dienstleister anzuvertrauen.

Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Summit Strategies Inc. wird die Konkurrenz zwischen den Speicherdienstleistern in den nächsten Monaten härter werden. Die Aussichten auf hohe Profite locken die Serviceanbieter auf das Speicherterrain. Vor allem junge Dotcom- und Startup-Firmen nehmen die Dienste von Storage-Service-Providern in Anspruch. In diesem Umfeld fehlen meist das Geld und die technische Erfahrung, eine eigene Infrastruktur für die Datenhaltung aufzubauen. SSPs geben den Anwendern die Möglichkeit, ihren Speicherbedarf mit der Geschäftsenwicklung fein zu skalieren.

Laut einer Untersuchung der Gartner Group werden im nächsten Jahr die Kosten für den Speicher bereits 55 Prozent einer typischen Server-IT-Infrastruktur ausmachen. Die Marktforscher glauben, dass sich der Aufwand für die Datenhaltung angesichts der rasant wachsenden Datenberge in den nächsten Jahren weiter auf die Storage-Seite verlagern wird. Nach Einschätzung von Joe Butt, Analyst bei Forrester Research, werden die weltweit 100 größten Unternehmen im Jahr 2004 einen durchschnittlichen Speicherbedarf von je 150 Terabyte haben.

Trotz der steigenden Informationsflut und der immer komplexeren Speicherverwaltung werden es die Dienstleister im Storage-Bereich nicht leicht haben. Die erste Hürde, die sie überwinden müssen, ist das Misstrauen der Anwender. Viele Verantwortliche in den Unternehmen haben laut Einschätzung der Marktforscher noch Bedenken, die unternehmenskritischen Daten einem externen Service-Provider anzuvertrauen.

Aus diesem Grund wählen viele Anwender einen Kompromiss. Die Daten bleiben im Haus, und der Diensteanbieter kümmert sich vor Ort um das Management der Speichergeräte und die Verwaltung der Daten. Dieses Geschäft müssen sich die SSPs jedoch teilen. So adressieren mittlerweile auch Firmen wie IBM oder EMC den Speichermietmarkt. Anwender können Kapazitäten nach Bedarf anmieten, und die Hersteller stellen die Hardware wie Plattensysteme, Bandbibliotheken und die Netzinfrastruktur beim Kunden auf und kümmern sich um das Management von Geräten und Daten.