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Wärmeberechnungen auf dem Mikro:


08.04.1983 - 

Sonnenenergie heizt k Wert auf

WEITERSTADT (pi) - Seit kurzem bietet Solarcon Inc., Dr. Roderich W. Gräff aus Weiterstadt, neben Sonnenenergie-Rechenprogrammen für programmierbare Handrechner auch Software für Sonnenenergieberechnungen mit Mikrocomputern an.

Für den Architekten, Heizungsplaner sowie für die Forschung auf dem Gebiet der Sonnenenergie gedacht ist das Programm "F-Load": Es ermittelt den tatsächlichen Wärmeverbrauch von Gebäuden unter Berücksichtigung der Sonnenenergiegewinne durch Fenster. Nach Angaben des Unternehmens ist damit eine Rechenmethode gegeben, mit der Entwürfe, insbesondere im Bereich der passiven Solararchitektur, im Hinblick auf ihren Wärmehaushalt optimiert werden können. An das Programm angeschlossen ist eine Wirtschaftlichkeitsrechnung, die den Gegenwartswert der Heizkosten ergibt, und mit deren Hilfe festgestellt werden kann, ob eine bauliche Veränderung rentabel ist oder nicht.

Die Ergebnisse können auf dem Bildschirm und auch auf einem angeschlossenen Drucker als Dokumentation ausgegeben werden. Möglich ist auch eine grafische Darstellung der Ergebnisse. Das Programm ist lieferbar für die Mikrocomputer TRS 80, Apple, CBM 8032 und alle Rechner, die das CP/M-Betriebssystem benutzen.

Als weitere Faktoren für den wirklichen Wärmebedarf gehen variable Thermostateinstellung, Stromverbrauch und andere von den Bewohnern abhängige Größen in die Rechnung ein. Wetterdaten für zahlreiche Orte in Deutschland oder wahlweise in der ganzen Welt sind im Programm enthalten, so daß vom Anwender nur eine Kenn-Nummer für den gewünschten Ort eingegeben werden muß. Andere Eingabewerte sind die Orientierung, Abmessung und der k-Wert jedes einzelnen Bauteils und Informationen über die Nachtisolation. Der Einfluß von schattenwerfenden Vordächern an Sonnenfenstern kann ebenso berücksichtigt werden wie die Effekte einer Trombewand.

Das Programm ermittelt für jeden Monat des Jahres die Wärmeverluste durch die einzelnen Bauteile, wie Wände, Fenster und Türen und durch Infiltration, außerdem die Energiegewinne (durch Fenster, Bewohner, laufende Geräte), die zusätzliche Energie, die von der Heizung geliefert werden muß, die im Sommer überschüssige Sonnenenergie und den Solaranteil der Gesamtheizlast. Schließlich erhält man neben dem Auslegungswärmebedarf auch noch den spezifischen Flächenwärmebedarf.

Informationen: KBE-Solarcon, Egerländer Str. 2-4, 6108 Weiterstadt 2, Tel.: 0 61 50/42 34.