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21.08.1998 - 

Pipeline

Sonnige Zukunft

Noch hat Sun Microsystems seinen mit 600 Megahertz getakteten Ultrasparc-III-Prozessor mit Codenamen "Cheetah" micht auf den Markt gebracht, da sagen die Kalifornier schon, wo es mit ihren CPUs in Zukunft langgehen soll. Ein Ultrasparc-IV-Chip dient lediglich als Durchgangsstation auf dem Weg zu Suns erstem 2-Gigahertz-Baustein. Diese "Millennium" getaufte Ultrasparc-V-Generation soll in einer Strukturbreite von 0,15 Mikrometern ausgelegt sein. Der 600-Megahertz-Prozessor ist noch in 0,18 Mikrometer-Technologie gehalten. Er soll Ende dieses Jahres in Mustermengen verfügbar sein. Hewlett-Packard stichelt derweil, mit der Cheetah-CPU sei Sun bereits sechs Monate in Verzug. Sun kontert etwas nörgelig, maximal hechle man ein Vierteljahr hinter dem avisierten Zeitplan her. Auch die HP-Sottise, Sun-Anwender müßten beim Wechsel auf den Cheetah-Chip den kompletten Rechner austauschen, pariert die Scott-Mc-Nealy-Company. Mit der gesteigerten Leistungsfähigkeit von Prozessoren müßte auch das Bussystem aufgebessert werden, um die schnelleren CPUs überhaupt nutzen zu können. Wo sie recht haben, haben sie recht. Suns Unltrasparc-Port-Architecture (UPA) wird momentan mit 120 Megahertz befeuert. Zukünftig wird Suns Prozessorschmiede Texas Instruments eine Technologie nutzen, bei der unter anderem Kupfer zum Einsatz kommt.