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16.07.2009

Sony Ericsson verbucht im 2Q geringeren Nettoverlust als erwartet

STOCKHOLM (Dow Jones)--Bei einem weiterhin rückläufigen Absatz hat der Handy-Hersteller Sony Ericsson im zweiten Quartal erneut einen Nettoverlust verzeichnet. Dabei hielt sich der Konzern unter dem Strich allerdings besser, als von Analysten erwartet. Zugleich bestätigte das Joint Venture der schwedischen Ericsson und der japanischen Sony am Donnerstag den Ausblick für das Gesamtjahr.

STOCKHOLM (Dow Jones)--Bei einem weiterhin rückläufigen Absatz hat der Handy-Hersteller Sony Ericsson im zweiten Quartal erneut einen Nettoverlust verzeichnet. Dabei hielt sich der Konzern unter dem Strich allerdings besser, als von Analysten erwartet. Zugleich bestätigte das Joint Venture der schwedischen Ericsson und der japanischen Sony am Donnerstag den Ausblick für das Gesamtjahr.

Demnach wird der weltweite Markt für Mobiltelefone 2009 im Vergleich zum Vorjahr um mindestens 10% schrumpfen. Den eigenen Marktanteil bezifferte die Sony Ericsson MobileCommunications AB, London, im zweiten Quartal auf 5%. Für das Vorquartal hatte der Konzern noch einen Anteil von 6% für sich reklamiert.

Mit 213 Mio EUR fiel der Nettoverlust von Sony Ericsson im Berichtsquartal weniger hoch aus als von Beobachtern erwartet, die Konsensschätzung lautete auf minus 298 Mio EUR. Im Vorjahr erzielte das Unternehmen unterm Strich noch einen Gewinn von 6 Mio EUR. Für das erste Quartal 2009 war ein Fehlbetrag von 293 Mio EUR gemeldet worden.

Der Umsatz sank im zweiten Quartal auf Jahressicht um 40% auf 1,68 Mrd EUR. Analysten hatten mit 1,78 Mrd EUR etwas mehr erwartet. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Mobiltelefon stieg derweil auf 122 EUR nach 116 EUR im Vorjahr.

Das zweite Quartal sei wie erwartet schwierig gewesen, hieß es vom Unternehmen. Aufgrund der Wirtschaftskrise verlaufe der Absatz in allen Regionen schleppend. Besonders betroffen sei die Region Lateinamerika.

Inwiefern dies auch auf den finnischen Konkurrenten Nokia zutrifft, zeigt sich Donnerstagmittag. Um 12.00 Uhr nämlich wird Nokia ihre Zahlen vorlegen. Analysten rechnen damit, dass bei den Finnen zumindest eine leichte Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal eingetreten ist. Dabei dürfte der Konzern von neuen Produkten, dem Absatz billigerer Handys in Schwellenländern und den besseren Marktbedingungen profitiert haben.

Webseite: www.sonyericsson.com DJG/DJN/eyh/bam Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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