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18.04.2007

Sony will in Spielesparte weltweit Stellen streichen

TOKIO (Dow Jones)--Die Sony Corp will in ihrer Spielesparte Stellen streichen. Der japanische Elektronikkonzern mit Sitz in Tokio prüfe im Rahmen weltweiter Restrukturierungsbemühungen einen Arbeitsplatzabbau in Europa, Japan und den USA, teilte Sony am Mittwoch mit.

Ein Sprecher des europäischen Arms der Sony-Unterhaltungssparte bezifferte den möglichen Abbau mit bis zu 160 Stellen. Damit wären bis zu 8,4% der 1.900 Beschäftigten der Sparte in Europa betroffen. Eine endgültige Entscheidung werde voraussichtlich Anfang Mai fallen, so der Sprecher weiter.

Ein Arbeitsplatzabbau bei den Niederlassungen der Tochter in den USA und Japan sei nur "eine Möglichkeit unter vielen", sagte eine Konzernsprecherin in Tokio. Es würden weitere Restrukturierungsmaßnahmen geprüft. Nach Angaben der Sprecherin kommt die Spielesparte weltweit auf 4.500 Mitarbeiter.

Sony stellte die Stellenstreichung nicht in einen direkten Zusammenhang mit der Markteinführung der Spielekonsole "PlayStation 3". Der Plan sei eine Reaktion auf Änderungen in der Spielebranche. Spiele würden verstärkt übers Internet vertrieben.

Der Konzern kämpft im Zuge der Markteinführung seiner neuen Konsolengeneration mit deutlichen Verlusten, will aber mit seiner Spielesparte im laufenden Geschäftsjahr (31.3.) die Gewinnzone erreichen. Sony hat das aktuelle Modell der Konsole technisch deutlich aufgerüstet, wodurch die Produktionskosten stiegen.

Zwischen Oktober und Dezember hatte die Spieletochter einen Betriebsverlust von 124,50 Mrd JPY ausgewiesen, nachdem die Gesellschaft ein Jahr zuvor operativ noch 70,14 Mrd JPY mit Spielen verdient hatte. Sony hatte den Fehlbetrag mit der Einführung der "PlayStation 3" in Japan und den USA begründet.

Webseite: http://www.sony.net

-Von Jay Alabaster, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 103

unternehmen.de@dowjones.com

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