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09.03.1984 - 

Document Handling System von Philips ist der Pfiff:

Sophomation: Universell und speziell

DÜSSELDORF (CW) - Über das gemeinsame Bürokonzept der Philips Data Systems und Philips Telecommunikations "Sophomation" referierte Gert Bindels, Managing Direktor der Philips International B. V., Apeldorn, vor Journalisten in Düsseldorf. Sophomation, wie "Synergetic Open Philips Office Automation", ist als umfassende und branchenorientierte Anwendung von Daten-, Text-, Bild (Grafik) und Sprachkommunikation für den Bürobereich zu verstehen. die in eine vorhandene oder künftige heterogene Systemumgebung einfügbar ist.

Als eine Besonderheit des Produktes unter anderen stellte Bindels ein Document Handling System vor: Das System sei nicht nur geeignet Dokumente zu erfassen und abzuspeichern, vielmehr sei es ein Hilfsmittel, um Dokumente zu bearbeiten, in der Organisation papierlos zu verteilen und den Bearbeitungsfortgang zu überwachen. Letztendlich zielt das Document Handling System auch darauf ab, Geschäftsvorgänge integriert zu behandeln, das heißt, hier wird das Ziel verfolgt, zu einer gesamthaften Bearbeitung eines Geschäftsvorganges zu kommen, und mehrere Geschäftsvorgänge zu einer Dosierbearbeitung zu verbinden. Gerade das Document Handling System sehen die Philipsleute als Beispiel dafür, daß eine Branchenorientierung in der Bürokommunikation unablässig ist. Es liegen beispielsweise Welten dazwischen, ob ein Document Handling System eingesetzt wird in Versicherungen, in Banken oder in Industriebetrieben.

Um ein derartiges System zur vollen Wirkung zu bringen, bietet Sophomation dem Benutzer die Möglichkeit unterschiedliche Informationsarten, wie Daten, Text, Image und Voice in einem Dokument zu integrieren. Ebenfalls sei es möglich, zwischen Applikationen" Dokumente mit einem unterschiedlichen Aufbau miteinander auszutauschen (Document Interchange). Für diese Funktionalität wurde der Name "Coacs" gewählt. Der Name soll darauf hinweisen, daß hiermit ein Softwarebus realisiert wird.

Mit dem von Philips entwickelten Programmgenerator "Memphis" können Programme aufgebaut oder gewartet werden, ohne daß die Anwender mit Codierung konfrontiert werden. Wie Bindels in Kettwig erklärte, braucht dadurch bei der Wartung oder Neuprogrammierung kein Code mehr angegriffen zu werden, neue Programme könnten so aus einem Guß hergestellt werden. Damit könne das System auch nie veralten. Das erste branchenorientierte System wurde auf Banken ausgerichtet, weil dort Philips aufgrund seines starken Marktanteils ein sehr gutes Know-how besitze. Systeme für andere Branchen, unter anderen Versicherungen und Dienstleistungsgesellschaften, sollen folgen.