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10.01.2003 - 

IT-Services

Sorgenkind bleibt das Projektgeschäft

Die IT-Dienstleister stellen keine großen Ansprüche an das Jahr 2003 - Marktforscher, Verbände wie auch die Anbieter selbst erwarten stagnierende Umsätze. Die Optimisten unter den Experten lassen sich zu Prognosen leicht steigender Einnahmen hinreißen, die Pessimisten gehen von einem leicht fallenden Geschäft aus. Unterm Strich bleibt der Eindruck, dass niemand Genaues weiß, weil klare Hinweise auf die künftige Entwicklung fehlen. Man benötigt nicht viel Phantasie, um Entlassungen, Zusammenschlüsse und Geschäftsaufgaben für das kommende Jahr zu prognostizieren.

Das Sorgenkind der Branche ist und bleibt das Projektgeschäft. Die Einnahmen sind eingebrochen, nun richtet sich die ganze Hoffnung darauf, dass die Unternehmen ihre IT-Budgets wieder für innovative Vorhaben öffnen. Selbst wenn dies geschehen sollte, wird es keine Rückkehr in vergangene Zeiten geben. Die Phase zweistelliger Wachstumsraten ist vorerst vorbei. Angesichts der schwachen Auslastung vieler Systemintegratoren ist der Konkurrenzdruck hoch. Das wirkt sich - für die Anwender erfreulich - auf Preis und Margen aus.

Dort, wo IT-Gelder freigegeben werden, sehen sich die Dienstleister einem kritischen und kompetenten Auftraggeber gegenüber. Die Anwender achten verstärkt auf die hohe und branchenorientierte Qualifikation der eingesetzten Berater. Die schnelle und nachweisbare Amortisation der Investitionen wird obligatorisch. Nur Anbieter mit Spezialwissen können ihre Honorarvorstellungen durchsetzen.

Die meisten Service-Provider haben bereits im letzten und vorletzten Jahr darauf reagiert, indem sie insbesondere ihre Outsourcing-Aktivitäten verstärkten. Die hohen Erwartungen in die Betriebsdienste wurden allerdings selten erfüllt. Große Auslagerungsprojekte gab es in Deutschland nur vereinzelt, daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern. (jha)