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23.04.2007

Sorglos-Storage für KMUs

Mit einer Appliance von Gingcom lassen sich NAS, Backup und Archivierung auf Disk und Tape in einem System realisieren - nach Ansicht des Herstellers ein ideales Mittelstandsprodukt für Partner.

Von Dr. Thomas Hafen

Ein lebendes Fossil ist sie nicht gerade. Die Gingcom GmbH (www.gingcom.de), die in Logo und Farbgebung mit dem 290 Millionen Jahre alten Ginkgo-Baum kokettiert, wurde im Januar 2007 gegründet. Die Tochter der BDT AG soll die gleichnamige Storage-Appliance über den Channel unter die Leute bringen. Das System ist für Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern konzipiert und bietet Network Attached Storage (NAS), Backup und Archiv auf Disk und Tape. Ein Raid-5-Festplatten-Array, doppelte Speicherung der Daten auf je zwei Bändern und ständige Überwachung der Tape-Qualität sollen für Datensicherheit sorgen.

Damit die Gingcom-Appliance, die derzeit in zwei Größen mit 2,2 beziehungsweise 4,4 TB Nutzkapazität erhältlich ist, nicht zu schnell vollläuft, setzt der Hersteller Daten-Deduplikation ein - allerdings nur auf File- und nicht auf Blockebene. Wem die Kapazität dennoch nicht reicht, der kann das System auf bis zu 17,6 TB ausbauen oder über iSCSI mehrere Bibliotheken miteinander verbinden.

Michael Schwend, Technical Sales Manager bei Gingcom, ist vom Erfolg des Konzepts überzeugt: "Es gibt immer mehr Kunden, die über Compliance nachdenken müssen und die sich eine einfache, zentrale Lösung wünschen." Die Gingcom-Appliance sei nicht nur einfach, sondern auch preiswert, so Schwend. Ein vergleichbares System aus Einzellösungen komme den Kunden auf zirka 100.000 Euro - die Gingcom-Appliance ist ab 40.000 Euro zu haben.

Für Partner sei das Produkt interessant, denn viele Mittelständler hätten keine leistungsfähige Speicherinfrastruktur, müssten aber annähernd die gleichen Auflagen erfüllen wie Großunternehmen: "Ich bin überzeugt, da lässt sich Neugeschäft generieren." Schwend sieht die Kombination unterschiedlicher Speicheraufgaben in einem Gerät als idealen Türöffner zu solchen Kunden.

Das sehen Partner anscheinend ähnlich: Das Feedback auf der CeBIT sei durchweg positiv gewesen, so der Manager. Die erste Zertifizierung findet diese Woche statt. Zwölf Partner senden dafür je zwei Mitarbeiter zur Schulung in die Gingcom-Zentrale, darunter PC-Ware, die netzwerker und Cristie Data. Im Mai sollen die nächsten Autorisierungen folgen. Insgesamt möchte der Hersteller bis Ende 2007 zirka 50 Partner gewinnen.

Gingcom sucht vor allem nach Händlern und Systemhäusern, die zum Kundensegment passen und Kenntnisse in Storage- und Netzwerkthemen nachweisen können. Sie erhalten unter anderem "branchenübliche Margen", Projektschutz und -boni, Marketing- und PR-Unterstützung sowie Hilfe bei derLead-Generierung durch Direktmarketing-Aktionen und Callcenter-Kampagnen.