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27.10.2000 - 

Kommentar

Sozialismus für den TK-Markt?

Die Diskussion, die dieser Tage um die Flatrate in Deutschland geführt wird, ist schon paradox: Da sitzen auf einmal die Abzocker unter den Internet-Providern, die mit der Flatrate das schnelle Geld machen wollten, gemeinsam mit den Global Playern des Internet- und TK-Business an einem Tisch und fordern im Prinzip die Sozialisierung der Telekom-Netze. Überspitzt ausgedrückt, soll der Bonner Carrier seine Netze der Konkurrenz möglichst umsonst öffnen. Statt selbstin den Aufbau neuer Netze zu investieren, lamentieren die Provider lieber bei der Regulierungsbehörde über die böse Telekom.

Sicher, damit das Internet hierzulande richtig in Fahrt kommt, gehört die zeittaktabhängige Tarifierung endlich auf den Müllhaufen der Geschichte. Doch Sinn und Zweck der TK-Liberalisierung kann es wohl kaum sein, dass nur die Telekom in den Ausbau der Breitbandnetze investiert, während das Gros der ausländischen Provider die Hände in den Schoß legt. Wo bleiben denn der Netzausbau und die Innovation, den diese Unternehmen am Vorabend der TK-Liberalisierung großspurig versprochen hatten? Allerdings gibt es auch positive Beispiele für ausländische Unternehmen, die hierzulande im großen Stil in eigene Netze investieren und so mithelfen, die Datenfeldwege zu echten Highways auszubauen.hi