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16.05.2007

Spam-Technik trickst Filter aus

Laut Sicherheitsdienstleister Email Systems nutzen Spammer immer häufiger verschlüsselte Dateianhänge, um Filtersysteme zu umgehen.

Die neue Spam-Technik nutzt die Unfähigkeit vieler Antispam-Lösungen aus, E-Mails mit verschlüsselten oder Passwort-geschützten Attachments als (potenziell) bösartig zu identifizieren. Ohne Regel, nach der solche Anhänge zu blockieren sind, lässt das Gros der Systeme solche Mails passieren.

In den vergangenen Wochen will Email Systems einen noch überschaubaren, jedoch stetigen Strom solcher Spam-Mails abgefangen haben, die von (als Bots) gekaperten Hosts stammten und eine gezippte Version des allgegenwärtigen "Storm"-Trojaners enthielten. Dieser plagt Internet-Nutzer bereits seit Januar.

Irregeführt von Betreffzeilen wie "Worm Detected", "Virus Detected" oder "Spyware Alert", hätten Empfänger der Mails diesen Trojaner mit dem beigefügten Passwort leicht dekomprimieren können, erklärt der Dienstleister.

Praxiserfahrungen

Es sei offensichtlich, dass Spammer diese bereits seit einigen Monaten bekannte Technik mittlerweile verstärkt nutzten, so Greg Miller von Email Systems. Eigenen Angaben zufolge hat der auf Messaging-Security spezialisierte Anbieter in letzter Zeit Hunderttausende Spam-Nachrichten mit Anhang unter Quarantäne gestellt.

"Die Zeiten, in denen Einzelpersonen Unmengen von Spam verschickt haben, sind vorbei", so Miller. Angesichts der Tatsache, dass der elektronische Werbemüll inzwischen primär auto-matisiert via Bots versendet werde, sei es für die Spammer-Gemeinde wichtiger denn je, neue Wege zu finden, die Anti-Spam-Filter zu umgehen. Laut Email Systems taucht derzeit in dieser Hinsicht etwa alle sechs Monate eine neue erfolgreiche Verbreitungsmethode auf. (kf)