Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

06.02.1976

Spanische Rechner für Südamerika

MADRID - Investitionen von rund 1,2 Milliarden Mark sind im Vierten Spanischen Entwicklungsplan (1976 bis 1979) für den Bereich der Informatik vorgesehen. Der Wert der in Spanien installierten DV-Anlagen soll bis 1980 von derzeit rund 2,2 Milliarden Mark auf 4,2 Milliarden Mark steigen - dabei soll die Zahl der Systeme von jetzt 2400 auf 5100 zunehmen.

Die Datenverarbeitung ist extrem stark auf zwei Städte konzentriert: In Madrid stehen (wertmäßig) 45 und in Barcelona 25 Prozent der spanischen DV-Kapazität. Um besser auf dem iberischen Markt Fuß zu fassen, hat nicht nur IBM - auch hier mit weitem Abstand Marktführer - ein Werk zur Herstellung von Minicomputern und elektronischen Bauteilen errichtet: Univac hat unter Beteiligung der Staatsholding INI und eines, Bankenkonsortiums die Firma "Uniforesa" gegründet, die mittlere und große Rechner bauen soll.

Minis, kleine und mittlere Systeme sowie Bauelemente soll die Firma "Secoinsa" herstellen, die von Fujitsu zusammen mit INI, der staatlichen Telefongesellschaft und einigen Banken gegründet wurde.

Alle drei Gruppen erhoffen sich von liche Marktanteile auch in Südamerika. -py