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17.09.2004 - 

IT im Automobilbau/Kommentar

Spannende Entwicklungen

Helga Biesel Redakteurin CW

Erfolgsverwöhnt, wie es die Automobilbranche immer noch ist, sind die Aussichten auf einen interessanten Job in dieser Industrie durchwegs gut. Gefragt sind Ingenieur- und Informatiker-Know-how für den Bereich der Vorentwicklung von Fahrzeugen, aber auch die klassischen IT-Disziplinen, wie zum Beispiel Networking (Seite 40).

Waren es vor wenigen Jahren noch einzelne Corporate Networks, die Zentralen und Niederlassungen miteinader verbanden, Stichwort "Telediagnose", so tun sich heute für die gesamte Branche vom Hersteller über Designbüros und Zulieferer bis zum Handel neue Möglichkeiten auf, kooperative Produktions- und Vertriebsmodelle zu realisieren. Die Voraussetzung dafür schafft die Plattform des European Network Exchange (ENX). Automobilbranchennetze mit vergleichbaren Standards gibt es bereits in Japan, Australien, Korea und den USA (Seite 36).

Fast immer geht es in dieser Branche um Innovation, nicht nur der Produkte, sondern auch der Methoden und Verfahren sie zu entwickeln und zu produzieren. So stellen beispielsweise Simulationsprozesse immer höhere Ansprüche an die Hardwarelandschaft. Clustersysteme übernehmen heute die früheren Jobs von Mainframes und Vektorrechnern; Grid-Computing ist in der industriellen Praxis angekommen (Seite 41).

Eine Vision und Know-how der besonderen Art war für die Entwicklung eines Sportwagens nach dem Prinzip der Simplizität gefragt; er sollte sparsam und sicher sein sowie toll aussehen.

Hightech ist dafür erstaunlicherweise weder in Gestalt von Werkstoffen noch von Elektronik notwendig, doch ohne die Nutzung neuester CAD-Entwicklungswerkzeuge hätte die Loremo-Mannschaft in München den ökonomischen Fahrzeugtyp des "L22" nicht bis zur heuti- gen Prototypenreife entwickeln können. Rapid-Prototyping ist der nächste Schritt zur Produktreife, fehlt nur noch das Kapital (Seite 42).